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Workshop für Kinder und Ausstellung im JuK-Haus

Streetart und Töpferei treffen aufeinander

Ahlen

Im JuK-Haus konnten sich junge Künstler zwischen zehn und 14 Jahren von Kunstschaffenden in die Graffiti-Kunst oder die Tonbearbeitung einführen lassen. In einer Ausstellung sind die Ergebnisse zu sehen.

-pes-

Annette Lingeman-Schubert bearbeitet mit den Kindern beim Ferienspiel im JuK-Haus Ton. Foto: Peter Schniederjürgen

Wenn am heutigen Freitag um 18 Uhr die Ausstellung im JuK-Haus die Türen öffnet, gibt es für die Eltern der am Ferienspiel beteiligten Kinder eine Menge zu sehen. Es treffen sehr unterschiedliche Richtungen aufeinander. „Denn bei uns trifft Streetart auf Töpferei“, sagt Lale Duman vom JuK-Haus-Team. Hier konnten sich junge Künstler zwischen zehn und 14 Jahren von Kunstschaffenden in die Graffiti-Kunst oder die Tonbearbeitung einführen lassen.

Graffiti-Kunst ist das Thema von Sven Henric Olde. Foto: Peter Schniederjürgen

Graffiti, für die einen Schmiererei und für die anderen Kunst, ist das Thema von Sven Henric Olde, Jahrgang 1989. Der Absolvent des St.-Michael-Gymnasiums ist Künstler und Designer aus Köln. Sein Gebiet ist die Medienproduktion und Bildbearbeitung, unter anderem an der Hochschule Köln, sowie Illustration und Handlettering. Er beendete sein Studium mit dem Master of Arts in Gestaltung und arbeitete als Jugendleiter, Assistent in Galerien, wissenschaftliche Hilfskraft und Grafikdesigner. „Es macht sehr viel Spaß mit den Kids hier, die haben ziemlich tolle Einfälle“, genießt der Künstler die Arbeit mit den Jugendlichen und bewundert ihre Kreativität.

Kunstschaffende leiten Kinder an

Das gilt auch für Annette Lingeman-Schubert. Die examinierte Krankenschwester hat sich bereits 1991 von der Pflege ab- und der Kunst zugewandt. Ihr Material ist Ton, den sie zunächst als Autodidaktin verarbeitete. Seit 2001 bietet sie eigene Kurse im Bau von Ton und Betonskulpturen an. 2012 studierte die Ahlenerin Bildhauerei an dem Bochumer Institut für bildende Kunst.

„Es macht unglaublich viel Spaß, mit den jungen Leuten hier zu arbeiten. Ich bin einfach von ihrem Einfallsreichtum begeistert“, freut sich die Künstlerin. Die Ergebnisse der Workshopwoche nimmt sie mit ins heimische Atelier. „Dort werden die Sachen gebrannt, und dann bekommen die Teilnehmer sie zurück“, erklärt Lingeman-Schubert.

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