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100 Jahre TuS Westfalia Vorhelm

Suche nach ganz alten Fotos

Vorhelm

Die ersten 20 Jahre der inzwischen 100-jährigen Vereinsgeschichte der TuS Westfalia Vorhelm sind bildmäßig unterrepräsentiert. Das hat der Chronik-Arbeitskreis festgestellt und startet daher einen Aufruf: Wer hat noch ganz alte Bilder?

Christian Wolff

Werner und Margarethe Röttger, Hubert Berkemeier und Franz-Josef Berenbrinker (verdeckt) berichteten Leon Schwarte, Tim Remmert und Tobias Witte (v.l.) vom Chronik-Team der TuS Westfalia Vorhelm über alte Zeiten. Foto: Christian Wolff

Die Arbeit an der Chronik zum 100-jährigen Bestehen der TuS Westfalia Vorhelm ist umfangreich. Inzwischen hat der eigens dafür einberufene Arbeitskreis mehr als 6000 Fotos aus dem Archiv von Theo Keseberg sowie zahlreiche Privatbestände gesichtet.

„Wir haben schier unerschöpfliches Material aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg“, berichtet Tim Remmert. „Was uns fehlt, sind originale Aufnahmen aus den ersten 20 Jahren des Vereinsbestehens, also aus den 20er und 30er Jahren.“ Dazu müsse es irgendwo noch verwertbares Material geben, denn in der Festschrift zum 50-jährigen Bestehen aus dem Jahr 1970 sind ganz frühe Mannschaftsfotos abgebildet. „Leider wissen wir nicht, wo diese Originalbilder abgeblieben sind.“

Nach Rücksprache mit Frank Krümmer vom Ahlener „Anno-Verlag“, der das Festbuch herausgeben wird, könnten die bereits gedruckten Fotos zwar reproduziert werden, aber: „Da sie gerastert sind, geht das nur mit einem gewissen Qualitätsverlust“, sagt er. Daher hofft das Team nun auf Mithilfe von außen, um vielleicht doch noch Material aus der Pionierzeit aufzuspüren.

Zeitzeugen halfen bei der Sichtung mit

Eine wichtige Unterstützung erfuhr der Arbeitskreis jetzt durch Werner und Margarethe Röttger als ehemalige Clubheim-Wirte sowie Hubert Berkemeier und Franz-Josef Berenbrinker. Sie hatten sich bereiterklärt, bei der Zuordnung der bereits gesichteten alten Bilder zu helfen. Im Rahmen eines lockeren Nachmittags im Gasthaus Witte bei Kaffee und Kuchen ließ Tim Remmert die Motive auf eine Leinwand werfen, bei denen es noch Fragen gibt. So wurde bei den Zeitzeugen so manche Erinnerung geweckt. Einige Geschichten, die es ebenfalls wert sind, in der Chronik vermerkt zu werden, kamen ebenso zur Sprache.

Bei einigen steht noch ein Fragezeichen

„So schön die historischen Gruppenbilder auch sind – sie erhalten ihren besonderen Wert erst dann, wenn man weiß, wer darauf zu sehen ist und um welchen Anlass es sich gehandelt hat“, sagt Leon Schwarte. Bei vielen Aufnahmen sei es jetzt gelungen, die Akteure zu ermitteln. „Bei einigen Personen steht natürlich noch ein Fragezeichen, aber wir sind guter Dinge, dass wir diese mit Hilfe weiterer Vorhelmer auflösen können.“

Wer noch Material für die TuS-Westfalia-Chronik zum 100-Jährigen beisteuern möchte, kann sich an die bekannten Adressen des Vereins oder direkt an ein Mitglied des Arbeitskreises wenden.

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