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Frauen-Fußball-EM-Studio im „Cinema Ahlen“ stößt auf gute Resonanz

Temme: Abschneiden hat Lust auf mehr gemacht

Ahlen

Das deutsche Frauen-Team kickt bei der Europameisterschaft noch um den Sieg. Martin Temme, selbst Trainer und Betreiber des „Cinema“, aber sieht den Frauenfußball in Deutschland schon auf der Gewinnerseite – und ist mit der bisherigen Resonanz auf sein „EM-Studio“ ganz zufrieden.

Dierk Hartleb

Kinobetreiber Martin Temme (vorne l.) verfolgt mit anderen Fans die Spiele der deutschen Fußballerinnen bei der EM. Foto: Martin Feldhaus

Als Gruppenerste mit 9 zu 0 Toren ins Viertelfinale eingezogen und Spanien und Dänemark mit Bravour hinter sich gelassen – Martin Temme zieht den Hut vor den deutschen Fußballfrauen bei der Europameisterschaft in England. Als Trainer der Mädchen- und Frauenteams bei Rot-Weiß Ahlen weiß er, wie hoch die Leistung der Frauen einzuschätzen ist.

Insofern war es für ihn auch selbstverständlich, ei­nen Saal im „Cinema Ahlen“ zum EM-Studio umzufunktionieren, um dort die Spiele der Deutschen zu übertragen. „Ich bin mit der Resonanz ganz zufrieden“, zieht der Kinobetreiber ein erstes Resümee. Beim Auftaktspiel gegen Dänemark waren es 30 Gäste, überwiegend Zuschauerinnen, gegen Spanien 40 und gegen Finnland 20. „Ich hoffe natürlich, dass das bisherige Abschneiden Lust auf mehr gemacht hat“, sagt der Fußballfreund und Cineast.

Donnerstag geht´s gegen Österreich

Am Donnerstag (21. Juli) geht es ums Ganze, wenn Alexandra Popp, Lea Schüller, Merle Frohms und Co. gegen die Österreicherinnen antreten, in deren Reihen zahlreiche Bundesligaspielerinnen stehen. Auch wenn Österreich bislang nicht zum Kreis der Favoriten zählte, wird es vermutlich ein hartes Stück Arbeit werden, gerade weil man sich so gut kennt.

Auch schon jetzt sieht Temme den Frauenfußball in Deutschland auf der Gewinnerseite. Über acht Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten laut ARD das Spanien-Spiel am Fernsehen. Für die Zukunft wünscht er sich auch mehr Publikumszuspruch von den heimischen Stadien und mehr öffentliche Wertschätzung und Förderung durch den DFB.

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