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Versammlung der „Stadtbildmacher“

Trafohäuschen soll Vereinsheim werden

Ahlen

Das alte Trafohäuschen im Berliner Park entwickelt sich immer mehr zum Mittelpunkt des Vereins „Ahlener Stadtbildmacher“. Nach Denkmaltag und Beleuchtungsaktion steht jetzt die Herrichtung als Vereinsheim auf dem Plan.

Von Christian Wolff

Reinhold Leuthardt, Martin Hatscher, Elfriede Legant, Christian Tripp, Rita Röller, Fabian Mateina, Silke Büscher-Wagner, Michael Scharf, Christa Quante-Ottemeier und Horst Schule (v.l.). Foto: Christian Wolff

Die „Ahlener Stadtbildmacher“ möchten die historische Trafostation im Berliner Park zukünftig als Vereinsheim nutzen. Das ist eine der Neuigkeiten, die am Mittwochabend bei der Jahreshauptversammlung im Garten der Vorsitzenden Silke Büscher-Wagner besprochen wurden.

Zum Ende des Jahres 2021 ging eine Lichtinstallation im Außenbereich des Gebäudes erfolgreich in den Betrieb. „Seit Weihnachten wird es von zwei Außenstrahlern dezent in warmes Licht getaucht“, berichtete Büscher-Wagner. Das Zentrale Gebäudemanagement der Stadt sorgte als Eigentümer des Denkmals für die Restauration einer der Stahltüren. „In diesem Jahr soll die zweite Tür in Richtung Osten restauriert werden.“ Die „Stadtbildmacher“ möchten die Station anmieten. Ein entsprechender Vertrag sei in Vorbereitung. Zum „Tag des offenen Denkmals“ am 11. September soll eine Infotafel aufgestellt werden, um über die Nutzung der früheren Trafostation zu informieren. Die Anregung, zusätzlich einen QR-Code anzubringen, um auf weitere Infos verlinken zu können, wurde vom Vorstand dankbar aufgenommen. Auch eine Adventsveranstaltung im Objekt für den 27. November ist bereits in Vorbereitung.

Alle gesteckten Ziele erreicht

Der Rückblick der Vorsitzenden war erneut von der Pandemie geprägt. „Alle gesteckten Ziele konnten aber erreicht werden und unsere Mitgliederzahl blieb stabil“, sagte Silke Büscher-Wagner und nannte unter anderem die Ausrichtung eines Infostands rund um das Thema Denkmalschutz vor Haus Holtermann als Mahnung für den Eigentümer, die Öffnung der Trafostation für Denkmalfreunde sowie die diesbezügliche Konzepterarbeitung zur Nachnutzung und die Vorbereitung des Bauantrages. Auch das Wegekreuz Nahrath an der Westenmauer sei durch Reinhold Leuthardt zu 100 Prozent gewährleistet worden. „Mit dem Bau des neuen Stadthauses müsste die Parzelle mit dem Wegekreuz wohl an eine andere Stelle versetzt werden. Der Eigentümer ist in Gesprächen mit der Stadt Ahlen“, so Büscher-Wagner. Hier werde nach einer Lösung und einem anderen Standort gesucht. „Wenn dieser gefunden ist, wird der Verein erneut die weitere Pflege übernehmen.“

Michael Scharf wurde von Silke-Büscher-Wagner geehrt. Foto: Christian Wolff

Für ihren Einsatz im Sinne der Stadtbildmacher erhielten Reinhold Leuthardt und Michael Scharf im Laufe der Versammlung ein Präsent. Die Rechenschaftsberichte wurden vorgetragen von Kassiererin Rita Röller.

Die Kassenprüfer Jörg Eberschneider und Hermann Huerkamp konnten aus persönlichen Gründen nicht an der Versammlung teilnehmen. Sie hatten die Unterlagen vorab sorgfältig überprüft und unterzeichnet. Es gab keine Anmerkungen durch die Kassenprüfer. Die Entlastung erfolgte einstimmig. Die Wahl eines neuen Kassenprüfers für den ausscheidenen Jörg Eberschneider fiel einstimmig auf Fabian Mateina.

Ein weiteres großes Projekt kündigt sich ebenso an: Der Verein möchte ein altes Ackerbürgerhaus retten und in den Fokus setzen. Details dazu werden in Kürze bekanntgegeben, versicherte Silke Büscher-Wagner. „Das wird noch richtig spannend.“

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