1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. Unkrautbande rettet Maulwurf das Leben

  8. >

Auftakt der Kindertheaterreihe im JuK-Haus

Unkrautbande rettet Maulwurf das Leben

Ahlen

Im JuK-Haus hat 28. Spielzeit der Kindertheaterreihe begonnen. Zum Auftakt zeigte das Sternschnuppentheater aus Dortmund das Stück „Alarm für die Unkrautbande“.

Von Ralf Steinhorst

Ende gut, alles gut: Unter den Augen von Schauspieler, Autor und Theaterpädagoge Martin Sbosny-Wollmann kann Emmy (r.) Herrn Graulich (l.) überzeugen, nicht nur den Maulwurf leben zu lassen, sondern auch keinen Unkrautvernichter mehr einzusetzen. Foto: Ralf Steinhorst

Zum Auftakt Kindertheaterreihe im JuK-Haus wurde das Stück „Alarm für die Unkrautbande“ vom Sternschnuppentheater aus Dortmund aufgeführt. Bis einschließlich März 2022 findet das Kindertheater an jedem dritten Sonntag im Monat um 16 Uhr im JuK-Haus statt.

Programm für Kinder, Eltern und Großeltern

Es ist bereits die 28. Spielzeit dieser beliebten Kindertheaterreihe. Sie bietet nicht nur Kindern ab einem Alter von vier Jahren, sondern auch Eltern und Großeltern ein spannendes Programm an. Neben dem Theater serviert das Team vom JuK-Haus auch Kuchen und frischgebackene Waffeln. Außerdem können die vielfältigen Möglichkeiten des Spielmobils genutzt werden.

Im Theaterstück „Alarm für die Unkrautbande“, das vom Schauspieler, Autor und Theaterpädagogen Martin Sbosny-Wollmann aufgeführt wurde, konnten Kinder wie Eltern lernen, dass Maulwürfe nützliche Tiere sind und dass das Überwinden von Gartennachbarschaftsstreitigkeiten der Natur und damit auch der Tierwelt nützen kann.

Im Einsatz für die Natur

Denn die Freundinnen Emmy und kleine Hexe Luzie, die Unkrautbande, setzen sich in ihrem Garten für die Tiere ein, während der benachbarte Gartenbesitzer Herr Graulich gerne mit einem Unkrautvernichtungsmittel durch seinen Garten zieht, um diesen penibel in Ordnung zu halten. Dieses macht sogar die Tiere im Garten von Emmy und Luzie krank. Dass Graulich den kleinen Maulwurf Bejebu als Ungeziefer betrachtet, den er mit einer Lanze töten will, kommt hinzu. Am Ende wird aber alles gut. Mit einem Trick können die Freundinnen den sonst unfreundlichen Herrn Graulich überzeugen, nicht nur den Maulwurf leben zu lassen, sondern auch keinen Unkrautvernichter mehr einzusetzen. „Maulwürfe sind also nützlich, danke dass ich etwas von euch lernen konnte“, zeigte sich Herr Graulich einsichtig.

Akteur Martin Sbosny-Wollmann fand schnell den Draht zu den jungen Theaterbesuchern. Die waren letztlich beeindruckt davon, wie der Schauspieler die elf verschiedenen Figuren des Stücks mit seiner eigenen Stimme unterschiedlich imitierte.

Startseite
ANZEIGE