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Projektabschluss „Jugend stärken im Revier“

Unterstützung für 487 Jugendliche

Ahlen

Viele Angebote, die durch das Projekt „Jugend stärken im Quartier“ entstanden, haben sich verstetigt. Ein guter Erfolg nach sieben Jahren.

Von und

Eine positive Bilanz zogen vor den Teilnehmenden (v.l.) Heiko Sachtleber (Awo), Ulla Woltering, Ulrike Gerhards (beide Stadt Ahlen), Hermann Sinder (Caritas) und Bürgermeister Dr. Alexander Berger. Foto: Stadt Ahlen

Mit einem Treffen im Juk-Haus ist jetzt das Projekt „Jugend stärken im Quartier“ nach einer Laufzeit von sieben Jahren beendet worden. „Es gab große Herausforderungen, denen aber auch zahlreiche Erfolge gegenüberstehen“, zog Bürgermeister Dr. Alexander Berger bei seiner Begrüßung Bilanz vor den Teilnehmenden der Abschlussveranstaltung.

Integration in Schule, Ausbildung, Beruf

Das Projektteam hat es geschafft, während dieser Zeit 487 junge Menschen in Ahlen zu erreichen. 185 von ihnen konnten erfolgreich in die Systeme Schule, Ausbildung und Beruf integriert werden. Unterstützung kam von vielen Kooperationspartnern, die mit jungen Menschen am Übergang von Schule zum Beruf zu tun haben. Zu ihnen zählen unter anderem das Jobcenter, die Agentur für Arbeit, weiterführende Schulen, regionale Betriebe und Träger von beruflichen Maßnahmen und der freien und öffentlichen Jugendhilfe.

Aber auch Angebote wie die Fahrradwerkstatt im Wersestadion oder das Projekt für junge alleinerziehende Mütter konnten sich, so die Stadt in einer Pressemitteilung, erfolgreich als fortlaufende Anlaufstellen in den Fördergebieten etablieren. Dass sich das Netzwerk am Übergang Schule Beruf durch die effektive Zusammenarbeit aller Beteiligten zudem weiter verstärken und verbessern konnte, ist ein positiver Schritt für künftige Planungen. Erfreut zeigten sich alle Teilnehmenden darüber, dass nicht nur die Jugendsozialarbeit maßgeblich gestärkt wurde, sondern dass das Fortführen einiger Angebote auch über den Projektzeitraum hinaus sicher ist.

Dank an Caritas und Awo

Der Einladung zur Abschlussveranstaltung folgten rund 60 Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlichen Kooperationspartner. Alle haben in den zurückliegenden sieben Jahren ein Stück zum Gelingen des Projekts beigetragen. Einen besonderen Dank erhielten aber der Caritasverband und die Arbeiterwohlfahrt (Awo). „Ohne ihr Einbringen von Personal und Eigenmitteln wäre die Durchführung niemals in diesem Umfang möglich gewesen“, lobte Ulrike Gerhards von der Stadt Ahlen das Engagement dieser Institutionen.

Abgerundet wurde das Treffen durch Berichte von der Arbeit mit den jungen Menschen. Großes Interesse lösten Beiträge aus den Mikroprojekten, eine Filmreportage und die Beiträge der Sängerin Sarah Rensing aus.

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