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Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte

Urkunde zeigt: Ahlen darf bleiben

Ahlen

In Sachen fußgänger- und fahrradfreundliche Mobilität ist die Stadt Ahlen auf einem guten Weg, findet die AGFS NRW. Deswegen gab‘s jetzt auch die Verlängerung der Mitgliedschaft.

Die AGFS verlängert um weitere sieben Jahre die Mitgliedschaft der Stadt Ahlen (v.l.): Peter London (MUNV NRW), Christine Fuchs (AGFS), Dr. Alexander Berger, Dr. Christian Schulze Pellengahr, Landrat Kreis Coesfeld und AGFS), Frank Meyer, Oberbürgermeister Krefeld und AGFS), Ulrich Malburg (MUNV). Foto: Stadt Ahlen

Die Stadt Ahlen bleibt weitere sieben Jahre Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS NRW). Nach positiver Bewertung durch die Expertenkommission nahm Bürgermeister und AGFS-Präsidiumsmitglied Dr. Alexander Berger im Rahmen der jüngsten Mitgliederversammlung in Krefeld eine entsprechende Urkunde entgegen. „Die Auszeichnung zeigt, dass wir uns in Ahlen auf dem richtigen Weg befinden“, sieht sich Alexander Berger bestärkt in den Anstrengungen, Mobilität in Ahlen neu zu denken. Mit der Urkunde bescheinigt die AGFS, dass sich die Arbeit der Stadt im Bereich der Förderung der Nahmobilität bewährt habe. Dementsprechend bekomme sie das Prädikat für weitere sieben Jahre verliehen.

Alle sieben Jahre müssen sich die Mitglieder des kommunalen Netzwerks erneut bewerben und unter Beweis stellen, dass sie kontinuierlich daran arbeiten, zukunftsfähige, belebte und wohnliche Städte zu gestalten. Nur Kommunen, die den Kriterien der AGFS weiter gerecht werden, bleiben Teil der Arbeitsgemeinschaft und profitiere von den Vorteilen einer Mitgliedschaft. Neben Ahlen sind Mitgliedschaften von neun weiteren Kommunen verlängert worden.

Zügige Umsetzung

Inhaltlich lag der Fokus der diesjährigen Mitgliederversammlung auf einer zügigen Umsetzung der Mobilitätswende. Dass ihr Gelingen notwendiger denn je ist, zeigten, so die Stadt in ihrer Pressemitteilung, nicht nur die aktuellen Medienberichte zur Klimakrise. Die AGFS fordert, Planungen und Umsetzungen zu beschleunigen, damit eine Änderung im Straßenraum für alle nutzbar wird. Hierbei habe die kurzfristige Umsetzung des 9-Euro-Tickets für den ÖPNV Hoffnung gemacht, dass schnelle und einfache Lösungen zu einer Änderung des Mobilitätsverhaltens führen können und auch möglich sind.

Diese Erkenntnisse sollen nun auch für die Nahmobilität genutzt werden. Die Arbeitsgemeinschaft wird ihre Mitgliedskommunen mit verschiedenen Formaten bei der Umsetzung unterstützen.

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