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Stadtsportverband mit neuem Vorstand

Vereine rücken noch enger zusammen

Ahlen

Das Damoklesschwert der Auflösung schwebte über dem Stadtsportverband. Doch nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung ist alles wieder gut.

Von Martin Feldhausund

Der neue Vorstand des Stadtsportverbands mit (v.l.) Benjamin Ünal, Uwe Beyer, Marie Charlene Meßmann, Silke Meßmann, Jochen Dornseifer, Thorsten Kräutner und Marion Bußmann. Foto: Martin Feldhaus

Wenn es hart auf hart kommt, rücken Ahlens Sportler zusammen: Der Stadtsportverband hat am Montagabend bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im ASG-Clubheim einen neuen Vorstand gewählt. Eine Auflösung, die als Damoklesschwert über dem Verband schwebte, nachdem sich vor einigen Wochen bei der regulären Mitgliederversammlung kein neuer Vorstand fand (wir berichteten), ist damit endgültig vom Tisch.

Zum neuen Vorsitzenden wählten die zahlreich erschienenen Vereinsvertreter Jochen Dornseifer (Reit- und Fahrverein Ahlen). Als Vizevorsitzender wird Thorsten Kräutner (TV Einigkeit) fungieren. Das Quartett des geschäftsführenden Vorstands komplettieren Marie Charlene Meßmann (ATC) als Geschäftsführerin und Uwe Beyer (DJK Vorwärts) als Kassierer. Zudem wählten die anwesenden Vereine mit Marion Bußmann, Silke Meßmann, Ugur Duman und Benjamin Ünal gleich vier Beisitzer, obwohl satzungsmäßig nur einer vorgesehen ist. So soll die Arbeit auf ein breiteres Fundament gestellt werden. Alle Wahlen erfolgten ohne Gegenstimme. Die Kasse prüfen Martin Schnafel und Petra Bühler.

Vereine zeigen Flagge

„Als es darauf ankam, habt ihr Flagge gezeigt“, freute sich Kreissportbund-Vorsitzender Frank Schott, der als Wahlleiter fungierte über die im zweiten Anlauf gelungene Vorstandswahl. Sie sichert nicht nur den Fortbestand des Stadtsportverbandes, sondern auch das bestehende System der Sportförderung. Es sei im Vergleich zu anderen Städten einzigartig, dass im Vorstand nun eine große Vielfalt verschiedener Sportarten repräsentiert sei.

Zugleich dankte Frank Schott dem bisherigen Vorstand um Martin Hummels, der die Geschicke des Stadtsportverbands 14 Jahre geleitet hatte, sowie Kassiererin Doris Toppmöller. „Ihr seid für den Ahlener Sport eingestanden“, unterstrich Frank Schott unter dem Applaus der anwesenden Vereinsvertreter. Verdienste, die auch der neue Vorstand mit einem Präsent honorierte.

Der neue Vorstand bedankte sich bei Doris Toppmöller (l.) und Martin Hummels (r.) für die langjährige Arbeit im Stadtsportverband. Foto: Martin Feldhaus

Gemeinsam will das neue, breit aufgestellte Führungsteam künftig einiges für die Ahlener Sportvereine bewegen. „Wir vertreten 17 000 Mitglieder, das ist ein echtes Pfund“, verdeutlichte Jochen Dornseifer, dass der Stadtsportverband der „größte Interessenverband der Stadt“ sei. Die Sportvereine leisteten die beste Sozialpolitik, die eine Stadt überhaupt machen könne. „Das wird aber nicht immer so geschätzt“, monierte er. Konkret wolle man an der Stellschraube der Sportförderrichtlinie drehen: „Wir werden gemeinsam an einem möglichst hohen Etat arbeiten“, so Dornseifer, der diesbezüglich auf die deutlich großzügigere Förderrichtlinie der Stadt Beckum verwies. „Lasst uns die kommenden Aufgaben gemeinsam anpacken“, appellierte RWA-Vorsitzender Dietmar Kupfernagel an die Vereine, noch enger zusammenzurücken. Der Sport in Ahlen habe die Spitze und die Breite – darauf könne man stolz sein.

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