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Vorhelmer Kriegsgräbersammlung brachte 2379,45 Euro

Verstärkung dringend notwendig

Vorhelm

Trotz der deutlich kleineren Zahl an Helfern hat die Vorhelmer Kriegsgräbersammlung ein beachtliches Ergebnis eingefahren. 2379,45 Euro kamen in die Spendenbüchsen.

Zogen nach der Vorhelmer Straßensammlung zugunsten der Kriegsgräberfürsorge gemeinsam Bilanz: Thomas Glanemann, Hubertus Beier, Franz-Josef Fährenkemper, Ludger Diekmann, Christoph Kaldewei, Alfred Tewes, Wolf-Rüdiger Adler und Leon Schwarte (v.l.). Foto: Christian Wolff

Die Reaktionen seien ganz unterschiedlich gewesen, sagt Ludger Diekmann. Einige hätten nach jahrelanger Coronapause schon sehnlichst auf die Helfer mit der Sammelbüchse gewartet, andere – insbesondere Neubürger – hätten erst einmal aufgeklärt werden müssen, was die Kriegsgräbersammlung überhaupt ist.

Dennoch: Die stolze Zahl von 2379,45 Euro, die in diesen Tagen zusammenkam, sei beachtlich. „Das sind zwar gut 800 Euro weniger als bei der letzten Sammlung im Jahr 2019, aber wir sind ja auch nur mit acht statt mit 14 Ehrenamtlichen unterwegs gewesen“, so Diekmann, der die Aktion im Wibbeltdorf erstmals leitete. Zuvor lag sie über zwei Jahrzehnte lang in den Händen des früheren Ortsausschussvorsitzendenden Gregor Wiethaup, bei dem sich der Nachfolger beim Bilanztermin am Montagabend im Hotel Witte ausdrücklich bedankt. Ebenso bei dessen Enkel Leon Schwarte, der die Übergabe der Organisation tatkräftig unterstützte und sich erneut selbst mit der Büchse auf den Weg durchs Dorf machte.

Vehement an den Frieden erinnern

„Was passiert nun mit dem Geld? Die Spenden werden für die Pflege und Instandsetzung von Kriegsgräbern im Ausland verwendet sowie die Begegnungen von Jugendlichen aus unterschiedlichen Nationen finanziell unterstützt“, so Diekmann. „Angesichts der vielen Krisen in der Welt und des aktuellen Krieges in Europa müssen wir vehement daran erinnern, wie kostbar der Frieden ist und dass es sich dabei keineswegs um eine Selbstverständlichkeit handelt.“ Dazu gehörten auch Freiheit und Demokratie.

Aufgrund der reduzierten Sammlerzahl konnten in diesem Jahr nicht alle Haushalte in Vorhelm aufgesucht werden. „Das soll beim nächsten Mal natürlich wieder anders werden“, hofft Ludger Diekmann und richtet deshalb die dringende Bitte an alle potenziellen Helfer aus der Umgebung: „Wer uns im kommenden Jahr bei der Straßensammlung unterstützen kann, sollte sich bei mir melden.“ Er ist unter der Telefonnummer 0 23 82 / 25 91.

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