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Start am Zechengelände

Vespa-Kolonne knattert durch den Frühling

Ahlen

Die Vespa ist ein Kult-Roller. Kein Wunder, dass es Clubs und Vereine gibt, die dem Fahrzeug huldigen und es in Ehren halten.

Von Martin Feldhaus

Ein seltener Anblick: Insgesamt 32 Vespas starteten am Sonntagvormittag im Schatten der Fördertürme zu einer Frühlingsfahrt. Ihr Ziel war das Motorradmuseum Heiner Beckmann in Greffen. Foto: Martin Feldhaus

Nur ein Roller? Von wegen! Für echte Liebhaberinnen und Liebhaber ist eine Vespa viel mehr. In den vergangenen sieben Jahrzehnten hat sie sich zum Kultobjekt und Mythos entwickelt. Und das nicht nur in Italien, sondern in vielen Ländern Europas und darüber hinaus.

Am Sonntagvormittag starteten auf der Zeche Westfalen gleich 32 dieser optisch nostalgisch angehauchten Zweiräder zu einer gemeinsamen Spritztour. Ihr Ziel: das Motorradmuseum Heiner Beckmann in der Harsewinkeler Ortschaft Greffen im Kreis Gütersloh.

Die Roller mit dem historischen Touch Foto: Martin Feldhaus

Eingeladen zu der kleinen Frühlingsausfahrt hatte der Ahlener Sven Müller, seines Zeichens Mitglied des Vespa Clubs Lippstadt, der am Sonntag auch seinen 50. Geburtstag feierte. „Ich freue mich, dass ihr so zahlreich erschienen seid“, begrüßte er die Vespa-Freunde seines Clubs und die der Roller-Fahr-Gemeinschaft Wiedenbrück, die sich auf den Weg nach Ahlen gemacht hatten. Die Club-Freunde ließen Sven Müller mit einem kleinen Geburtstagsständchen hochleben, bevor die Motoren knatterten und sich die gesamte Vespa-Kolonne auf den Weg nach Harsewinkel machte.

Sven Müller (3.v.l.) feierte seinen Geburtstag im Kreise der Vespa-Freunde. Und die zeigten ihre Solidarität mit dem „Vespa-Club of Ukraine“. Foto: Martin Feldhaus

Einige der Fahrer hatten dabei Banner an ihren Motorrollern angebracht, mit denen sie ihre Solidarität mit dem „Vespa Club of Ukraine“ zum Ausdruck brachten. „Wir müssen einfach alles gegen den Krieg machen“, betonte Vespa-Fahrer Elvis eindrücklich. Mit den Spendenbannern, die die Hamburger Motorradwerkstatt „Two-Stroke-Loft“ in Abstimmung mit dem „Vespa Club of Ukraine“ entwickelt hatte, wolle man die Vespa-Freunde in der Ukraine unterstützen. Die führen dort mit ihren Rollern durch die Trümmer, um Menschen zu versorgen, die etwa in U-Bahn-Schächten oder Kellern ausharren.

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