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Zeichen der Solidarität

VHS-Team dreht Heizung runter

Ahlen

Jeder und jeder könne einen Beitrag leisten, um für die Freiheit in der Ukraine zu demonstrieren, sagt das Team der Ahlener Volkshochschule. Und geht mit gutem Beispiel voran.

Solidarisch mit der Ukraine: der stellvertretende Leiter der VHS Ahlen, Uwe Schnafel, und seine Nachfolgerin Julia Schlüter. Foto: VHS

„Wir können auch mal frieren für die Freiheit“, erklärte Alt-Bundespräsident Joachim Gauck vor wenigen Tagen in einer Talkshow. Das haben sich die Mitarbeiter der Volkshochschule Ahlen offenbar zu Herzen genommen. Die VHS setze ab sofort ein Zeichen für den Frieden und gegen den Krieg in der Ukraine, indem sie die Heizkörper im Alten Rathaus auf das Minimum herunterfahre, heißt es in einer Pressemitteilung. Das habe das Team einmütig so beschlossen.

Freiheit nicht mit Öl und Gas bezahlbar

Auf diese Weise wolle die VHS darauf aufmerksam machen, „dass jede und jeder von uns auch im Alltag einen Beitrag leisten kann, um seine Solidarität mit dem ukrainischen Volk zu bekunden und für die Freiheit der Ukraine zu demonstrieren.“ Freiheit sei „der Ursprung unseres Daseins“ und „nicht mit Öl und Gas bezahlbar“. Außerdem wurden die Säulen beiderseits des Haupteingangs in den ukrainischen Nationalfarben verkleidet. Zusammen mit den Kooperationspartnern im Ahlener „Bündnis für Frieden“ sind in den kommenden Tagen und Wochen weitere Aktionen geplant, um auf die Situation in der Ukraine aufmerksam zu machen und die Forderung nach einer sofortigen Einstellung der kriegerischen Handlungen durch Russland zu bekräftigen.

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