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Verein reiste mit 50 Bürgern an

Viele Menschen halten Bindung weiter lebendig

Ahlen / Teltow

Stark vertreten war der Ahlener Verein für Städtepartnerschaft am Wochenende in Teltow und Berlin. Mit dem Vorhelmer Busunternehmen Kühling wurde ein viertägiges Programm absolviert.

Von Christian Wolff

Der Ahlener Verein für Städtepartnerschaft war mit rund 50 Bürgern angereist, um das 30-jährige Bestehen der Verbindung zur Stadt Teltow zu begehen. Bürgermeister Thomas Schmidt würdigte diesen Rückhalt. Foto: Partnerschaftsverein (1) / Christian Wolff

Ihr Motto ist Vielfalt. „Wir beschränken uns nicht nur auf Kunst und Kultur“, sagte Alois Steinkamp im Namen des Ahlener Vereins für Städtepartnerschaft. „Uns ist wichtig, dass Sport, Musik, Vereinswesen, Behörden und Brauchtum in der Zusammenarbeit einen angemessenen Raum einnehmen.“ Aus all diesen Bereichen konnten die Akteure am Wochenende kräftig schöpfen.

Mit rund 50 Bürgern war der Städtepartnerverein per Busunternehmen Kühling zum Festakt nach Teltow gereist, wo neben dem 30-jährigen Bestehen der Verbindung mit Ahlen auch das 15-Jährige mit der polnischen Stadt Zagan und das 55-Jährige mit dem französischen Gonfreville L‘Orcher gefeiert wurde. Insgesamt vier Tage verbrachten die Ahlener im sogenannten Speckgürtel von Berlin. Die Vereinsabordnung ergänzte damit die städtische Delegation sowie einige privat angereiste Freunde aus der Wersestadt. „Leider konnten beim offiziellen Festakt aus Platzgründen nicht alle anwesenden Ahlener dabei sein“, bedauerte Steinkamp. Zu lang sei die Liste der Ehrengäste gewesen.

Entschädigt wurde die Gruppe jedoch durch ein umfangreiches Rahmenprogramm, zu dem unter anderem ein Besuch in Berlin mit Besichtigung des neuen Humboldtforums im Stadtschloss sowie eine Schifffahrt auf dem Wannsee gehörten.

Horst Jaunich begleitete die Delegation

„Wir sind stolz, dass unser Altbürgermeister und Ehrenbürger Horst Jaunich mit uns diese Busreise nach Teltow unternommen hat. Schließlich war er es, der sich die Stadt vor drei Jahrzehnten ausgesucht und dem Rat zur Entscheidung vorgeschlagen hat“, blickte Alois Steinkamp zurück und freute sich, dass es nach wie vor großes Interesse aus der Bevölkerung gibt, gegenseitig mehr zu erfahren sowie gemeinsame Erlebnisse zu teilen. „Uns war es immer ein Anliegen, dass alle Bürger Gelegenheit bekommen, die Ahlener Partnerstädte zu besuchen.“

Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt zeigte sich ebenso überzeugt: „Auf rein administrativer Ebene können Partnerschaften niemals gelingen. Sie müssen mit Leben erfüllt werden, viele Menschen müssen sich begegnen, echte Freundschaften und Bindungen müssen entstehen“, sagte er. „Das dies gelungen ist, macht erst die Qualität unserer Partnerschaften aus. Die Menschen halten sie lebendig.“ Sie seien „Herz und Seele des Ganzen“ oder das „Salz in der Suppe“.

Pütter-Bild hängt im Teltower Rathaus

Ein sichtbares Beispiel für die privaten Initiativen, losgelöst vom administrativen Bereich, konnten die Stadtvertreter neben Thomas Schmidts Büro wiederfinden: Dort hat inzwischen ein von Manfred Pütter gestiftetes Motiv des Ahlener Marktplatzes einen würdigen wie dauerhaften Platz gefunden. Das Bild war vor einigen Monaten bereits Teil einer Ausstellung gleich mehrerer Ahlener Künstler (wir berichteten).

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