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„Kulturkeller“

Vielleicht kommen doch noch Teltower

Ahlen

„Mein Teltow“ heißt die Ausstellung, die zurzeit im „Kulturkeller“ läuft. Sie weckt Hoffnung auf Begegnungen.

Mechthild und Dieter Massin führten Dr. Alexander Berger durch die Ausstellung in ihrem „Kulturkeller“, links ein Werk Hans-Jürgen Brauers. Foto: Stadt Ahlen

Noch bis Ende Juni ist im „Kulturkeller“ die Ausstellung „Mein Teltow“ mit Bildern des aus Ahlens Partnerstadt stammenden Künstlers Hans-Jürgen Brauer zu sehen. Seit fast 20 Jahren lehrt Brauer an der Jugendkunstschule Teltow. Zeit seines Lebens prägte ihn die Liebe zur Malerei, was das Gründungsmitglied des Vereins „Teltow ohne Grenzen“ über die Jahrzehnte zu einem Chronisten seiner Heimatstadt machte.

Gezeigt wird die Ausstellung im „Kulturkeller“, der sich im Untergeschoss des Hauses der Eheleute Massin an der Sedanstraße 112 befindet. Heimische und mit Ahlen verbundene auswärtige Künstlerinnen und Künstler finden dort einen Ort, um ihre Kunst zu präsentieren.

„Die Bilder wecken Fernweh nach Teltow“, beschrieb Bürgermeister Dr. Alexander Berger seine Empfindungen, als er jetzt die Ausstellung besuchte. Ihn bedrücke es, dass im 30. Jahr der Städtepartnerschaft pandemiebedingt kaum ein Austausch mit der Stadt am Südrand Berlins möglich gewesen sei.

Bilder bleiben hängen

Hoffnung setze er darauf, dass sich das Impfgeschehen weiterhin so positiv entwickelt und gegenseitige Besuche im Spätsommer oder Herbst stattfinden werden.

Mechthild und Dieter Massin bleiben ebenso optimistisch und wollen die Ausstellung in ihrem Keller über den 27. Juni hinaus hängenlassen – in Erwartung willkommener Gastbesuche aus Teltow.

Die besondere Liebe Hans-Jürgen Brauers gehört der Teltower Altstadt. Ihren Zerfall dokumentierte er in den Jahren vor der Wende und ihre Wiedergeburt in den Jahren danach.

Die Ausstellung „Mein Teltow – Fünf Jahrzehnte in Öl und Grafik“ ist noch zu sehen bis zum 27. Juni immer mittwochs und samstags von 17 bis 19 Uhr und sonntags von 11 bis 14 Uhr (mit der Bitte um Voranmeldung unter Telefon  5503).

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