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St.-Franziskus-Hospital meldet 1000. Geburt

Vierter Babyboom in 20 Jahren

Ahlen

Die magische Zahl wurde zuletzt in den Jahren 2000, 2016 und 2018 erreicht. Doch auch 2020 kamen im St.-Franziskus-Hospital wieder 1000 Babys zur Welt.

wn

Dr. Dr. Markus Gantert, Esther Hegener mit Baby Fjiona, Jule Dreisewerd und Birgit Peters (v.l.) freuen sich über die 1000. Geburt. Foto: St.-Franziskus-Hospital

Mit Fjiona Gashi ist die magische Marke erreicht: Die gesamte Frauenklinik des St.-Franziskus-Hospitals freut sich über die 1000. Geburt im Jahr 2020. In diesem Jahrtausend ist es nach 2000, 2016 und 2018 erst das vierte Mal, dass diese Marke übertroffen werden konnte.

Fjiona Gashi kam am 14. Dezember zur Welt, mit einer Körperlänge von 53 Zentimetern und einem Gewicht von 3670 Gramm. Direkt nach dem Kaiserschnitt hatte sie durch das sogenannte „Sectio Bonding“ direkten Hautkontakt mit ihrer Mutter. Dieses Konzept fördert und festigt das Band zwischen Mutter und Baby.

Auch Väter haben diesen magischen Moment schon hautnah miterlebt. Das Baby spürt den Herzschlag von Mutter oder Vater und fühlt sich sicher und geborgen.

Chefarzt Markus Gantert

Zur Geburt gratulierten Hebamme Astrid Wendt und Chefarzt Dr. Dr. Markus Gantert den frischgebackenen Eltern persönlich. „Das gesamte Team der Frauenklinik leistet auch unter den Corona-Herausforderungen eine optimale Betreuung. Es freut uns, dass uns so viele werdende Eltern ihr Vertrauen entgegenbringen“, sagte Markus Gantert und ergänzte: „Die äußerst positive Geburtenentwicklung zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg in die Zukunft unterwegs sind.“

Ein wichtiger Schritt dahin ist die bevorstehende Zertifizierung der Weltgesundheitsorganisation WHO zum „Babyfreundlichen Krankenhaus“. Dabei spielt die Stillberatung neben vielfachen organisatorischen Abläufen zur Förderung der Familienbindung eine ganz entscheidende Rolle für einen gelungenen Start ins Familienleben.

Weiter wies der Chefarzt auf die fast abgeschlossenen Modernisierungsmaßnahmen hin. Drei Patientenzimmer wurden neu ausgestattet. Damit verbunden schließt sich neben den sogenannten „Elternzimmern“ die Möglichkeit der Inanspruchnahme eines „Geschwisterzimmers“ an. Nach den coronabedingten Einschränkungen können die Räumlichkeiten in Anspruch genommen werden. Dem geburtshilflichen Team liegt es am Herzen, dass die jungen Eltern mit ihrem Familienzuwachs eine ungestörte und geborgene Atmosphäre erleben können.

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