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Geburtstagsparty des Internationalen Frauenfrühstücks

Von Beginn an viel voneinander gelernt

Ahlen

Seit acht Jahren frühstücken sie miteinander, lachen, erzählen, informieren sich – und werden in der Stadtgesellschaft aktiv: Die Frauen des Internationalen Frauenfrühstücks blicken auf eine Erfolgsgeschichte zurück.

Von Ralf Steinhorst

Zusammen mit den Nkwabi und Beatrice (M., mit Trommeln) sowie DJane Emily K. (l.) feierten die Frauen des Internationalen Frauenfrühstücks. Foto: Ralf Steinhorst

D

ie Frauen des Internationalen Frauenfrühstücks (IFF) trafen sich am vergangenen Samstag nicht am Vormittag in der Familienbildungsstätte, sondern erst am Abend. Dafür gab es einen triftigen Grund: der achte Geburtstag des IFF.

Mit dem jährlichen Geburtstagsfest feiern die Frauen ihren großen Erfolg und damit sich auch selbst. Denn mit der Gründung des IFF am 18. Februar 2014 war noch lange nicht klar gewesen, ob die Treffen am dritten Samstagvormittag eines jeden Monats auch durchgehalten werden können.

Das sieht heute anders aus, selbst die langen Pandemiepausen wurden digital überbrückt. In die letzte Corona-Auszeit fiel auch der diesjährige Geburtstag, der nun mit einer Party und selbstverständlich mit selbstgekochten Gerichten der Frauen nachgeholt wurde.

Trommeln mit Beatrice und Nkwabi

Als Gäste hatten sie sich Nkwabi und Beatrice aus dem tansanischen Bagamoyo eingeladen, die zurzeit wieder zu Besuch in Ahlen sind. Zusammen wurde kräftig im Rhythmus getrommelt, anschließend auch getanzt. DJane Emily K. legte dazu die passende Musik auf.

„Als wir vor acht Jahren angefangen haben, war es eine freundschaftliche Bindung zwischen den Frauen“, blickte aber zunächst Mitbegründerin Laina Remer zurück. Von Beginn an habe man eine schöne Zeit gehabt, lustige Erfahrungen gesammelt und viel voneinander gelernt. 2014 waren zunächst 25 Frauen zur Gründung zusammengekommen, die Gruppe wuchs aber ständig. Damit wurde auch die Struktur des IFF geändert, nur eine oder zwei Frauen konnten die Organisation nicht mehr stemmen, weil auch die Verantwortung wuchs. „Wir leisten einen großen Beitrag für die Gesellschaft, für die Frauen und die Integration und für die Stadt Ahlen“, betonte Laina Remer.

Team teilt sich die Arbeit

Deshalb wurde ein Team gebildet, um die Arbeit besser verteilen zu können. Es erarbeitet nicht nur passende Projekte, sondern sucht auch Finanzierungsmöglichkeiten, damit die Kosten für das Frühstück gedeckt werden können. Weitere Aufgaben sind die Planung von Ausflügen sowie die Suche nach Themen und Referentinnen für das Frauenfrühstück. „Liebe Frauen, wir tragen zu einer gelungen Integrationsarbeit bei und wollen diese weiterführen“, kündigte Laina Remer schließlich an und leitete dann den fröhlichen Partyteil des Abends ein.

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