1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. Vorzeitiges Weihnachtsgeschenk

  8. >

Saniertes Teilstück Im Hövenerort freigegeben

Vorzeitiges Weihnachtsgeschenk

Ahlen

Der Verkehr rollt wieder. Die Straße „Im Hövenerort“ wurde am Freitagmorgen freigegeben.

Dierk Hartleb

Gaben grünes Licht: Landrat Dr. Olaf Gericke, André Hackelbusch, Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Bernd Döding (Leiter Ahlener Umweltbetriebe) und Kreisdezernent Dr. Herbert Bleicher (v.l.). Foto:

Für Autofahrer mit dem Ziel Hamm ist es so etwas wie ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk. Am Freitagmorgen gaben Landrat Dr. Olaf Gericke und Bürgermeister Dr. Alexander Berger die Kreisstraße 27 (Im Hövenerort) zwischen Hammer und Dolberger Straße nach insgesamt achtmonatiger Bauzeit frei.

„Wir sind im Zeitplan geblieben“, meinte Gericke, der besonders die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Ahlen beim Thema Grunder­werb für den begleitenden Radweg lobte. Der Radverkehr gewinne weiter an Bedeutung, betonte Gericke, und deshalb sei es wichtig, bei solchen Sanierungsprojekten Radwege zu bauen. Das sei nicht immer leicht, weil bei der Straßenplanung vor 30 oder 50 Jahren noch niemand an Radwege gedacht habe. Auch der Ahlener Bürgermeister war erleichtert, dass die Sanierung abgeschlossen werden konnte. „Das war für alle eine starke Belastung“, sagte Berger.

Dr. Alexander Berger

Die Maßnahme war notwendig geworden, weil der vorhandene Straßenaufbau nicht mehr der Beanspruchung vor allem durch den Schwerlastverkehr gewachsen war. André Hackelbusch, Leiter des Amtes für Umwelt und Straßenbau beim Kreis, führte dazu aus, dass die Straße täglich von 8000 bis 8500 Autos befahren werde, sechs Prozent davon seien dem Schwerlastverkehr zuzuordnen. Die Folgen: Schäden wie Spurrillen, Absackungen, Ausbrüche und Risse. Auf einer Länge von 1,2 Kilometern ist die K 27 deshalb zwischen den Kreuzungen Dolberger Straße und Hammer Straße von Grund auf erneuert worden, versetzt mit einem Gummigranulat zur Lärmdämpfung. Hackelbusch verwies auf die erhöhte Verkehrssicherheit durch den 800 Meter langen Radweg und zwei Querungshilfen. Was noch ausstehe, seien einige Restarbeiten und im Januar die Installation einer neuen Ampelanlage.

Von den Kosten in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro übernimmt 60 Prozent das Land.

Startseite