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Rekordverdächtige Ahlener Maikirmes

Weit über 30 000 Besucher auf dem Rummel

Ahlen

Es gab offensichtlich was aufzuholen: Nach zweijähriger Pandemiepause meldete sich die Ahlener Maikirmes rekordverdächtig zurück. Der Marktmeister zählte weit über 30 000 Besucher.

Ulrich Gösmann

Es ging auch noch deutlich voller. Rekordverdächtige 30 000 Besucher drehten ihre Runden auf dem Rummelplatz. Foto: Ulrich Gösmann

Volle Gänge, Schlangen vor Fahrgeschäften und Verzehrständen auch noch am Familiendienstag, der sonst als fünfter Tag eher ruhiger verläuft: Weit über 30 000 Maikirmes-Besucher stehen für Rekord auf dem Rummel.

Marktmeister Dietmar Kisolowski

„Einen solchen Ansturm wie in den letzten Tagen hat der Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz zu Kirmeszeiten schon lange nicht mehr erlebt“, bilanziert Marktmeister Dietmar Kisolowski. Nicht nur das Feuerwerk habe gezogen. Der Platz sei über die ganze Spielzeit voll gewesen. An den beiden Hauptattraktionen „Konga“ und „Fly Over“ bildeten sich selbst am Dienstagabend noch Schlangen. Man habe Mühe gehabt, nach Feierabend um 22 Uhr die Menschen vom Platz zu bekommen, lässt Michael Göttfert, Leiter der Ordnungsabteilung, wissen. Erfreulich sei auch die Bilanz der Sicherheitskräfte: Es habe lediglich drei Anlässe gegeben, dass Ersthelfer kleine Blessuren versorgen mussten. Die Stimmung unter den Gästen sei außerordentlich friedlich und entspannt gewesen.

Dietmar Kisolowski zitiert einen Schausteller stellvertretend: „Wenn die Saison so weiter geht wie hier in Ahlen, sind wir voll und ganz zufrieden.“ Viele hätten jetzt schon signalisiert, gern und mit attraktiven Geschäften nach Ahlen zurückkehren zu wollen, weil sich das Geschäft hier „sehr lohnt“.

Eine der Hauptattraktionen mit Panoramablick in 40 Metern Höhe: der „Fly Over“. Foto: Ulrich Gösmann

Für ukrainische Flüchtlingskinder aus der ehemaligen Mammutschule hatten Schausteller Freikarten zur Verfügung gestellt. Ein Angebot, das gut genutzt worden sei, betont der Marktmeister.

Selbst am letzten Abend stand die Schlange vor dem „Konga“. Foto: Ulrich Gösmann
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