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Auf in die zweite Mammut-Woche

Wespenbesuch unerwünscht

Ahlen

Sportlich springen die Kinder der Mammutspiele in die zweite Hälfte des Events. Und sie freuen sich über Besuch. Allerdings nicht über jeden.

Von Ralf Steinhorst

Bei den Europäern bauten Alejna, Betreuer Simon, Leandra und Lydia (v.l.) mit handwerklichen Geschick einen Eiffelturm. Foto: Ralf Steinhorst

Auf ging es am Montag in die zweite Woche des Mammutspiels. Der Montag wurde dabei zu einem kleinen Besuchstag. Am Mittag nahm sich Bürgermeister Dr. Alexander Berger Zeit, um in die Spiele einzutauchen. Eine erwünschte Visite. Ungebetene Gäste hatten schon am Morgen vorbeigeschaut: Offenbar fühlten sich viele Wespen sehr wohl bei den Mammutianern.

„Wir haben ein kleines Wespenproblem“, riet Moderator Tobi beim morgendlichen Warm Up Bewohnern und Betreuern, den kleinen Fliegern nicht hinterherzuschlagen, damit diese nicht wütend werden. Im Laufe des Vormittags wurde der gelb-schwarze Alarm noch ein Fall für das Ordnungsamt, das nach Lösungen suchte. Daraufhin wurden externe Insektenexperten hinzugezogen.

Mensch und Flieger arrangieren sich

Der guten Stimmung im Sportpark Nord tat das keinen Abbruch, Mensch und Flieger arrangierten sich miteinander. Australien konnte sein Warm Up ohne Abstriche so durchziehen, so dass alle nach einigen tänzerischen Bewegungseinheiten wirklich hellwach waren.

Pflasterfee Linda war wenig später auch ganz entspannt: „Wespeneinsätze hatte ich noch nicht.“ Linda ist neu im Betreuungsteam und voll begeistert von den Spielen: „Das ist wundervoll – wir verstehen uns untereinander und unterstützen uns auch.“ Schon als Kind sei sie dabei gewesen und habe die Spiele schon damals geliebt. Während sie das sagte, stand gleich der nächste Einsatz an – Betreuerkollegin Bina hatte sich einen Holzsplitter in den Finger gerammt, der gleich mit Pinzette entfernt wurde. Nichts Großartiges. „Da ist er weg – Operation gelungen“, war Bina wenig später gut versorgt.

Mit Kubb und Inselball waren wieder bewegungsreiche Wettbewerbe im Angebot, im Zelt wurde mit „Speed“ ein Kartenspiel mit höherer Geschwindigkeit gespielt. „Das funktioniert wie Uno, wird nur schneller gespielt“, erklärte Betreuer Yannick.

Am späten Vormittag zeigte sich Bürgermeister Dr. Alexander Berger bei seinem Besuch voll zufrieden: „Man sieht, die Kinder haben alle Bewegungsdrang.“ Dem konnte er sich selbst nicht entziehen und warf zweimal einen Stab, um einige der Kubb-Figuren zu treffen. Von Orga-Leiterin Lisa ließ er sich berichten, dass ein gutes Miteinander mit durchweg positiver Gruppendynamik herrsche. Was sie aber auch nicht verwundere, gelte doch das Motto: „Fair geht vor“. Das wiederum sollte doch belohnt werden, fand das Stadtoberhaupt, und bot an, in den kommenden Tagen für alle Olympioniken ein Wassereis zu spendieren. Lisa nahm das Angebot dankend an, die Kinder würden sich sehr darüber freuen.

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