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Langsam wird‘s gefährlich

Weststraße mehr Stolperzone als Begegnungszone

Ahlen

Die Begegnungszone Weststraße wir immer mehr zur Stolpezone. Die Ahlener Umweltbetriebe überlegen jetzt kurzfristige Maßnahmen zur Verkehrssicherheit.

Ulrich Gösmann

Und wieder bessern Mitarbeiter der Ahlener Umweltbetriebe aus. Foto: Ulrich Gösmann

Als Begegnungszone konzipiert und erst im Dezember 2018 freigegeben, entwickelt sich die untere Weststraße zusehends zur Stolperzone. Die Umweltbetriebe nahmen am Freitag erneut kritische Zonen auf und verlegten Pflastersteine neu.

„Die Stadt wartet mit Ungeduld auf das Gutachten“, erklärte Stadtsprecher Franz Merschhaus auf Redaktionsanfrage. Es sei offenkundig, dass sich der Zustand zunehmend verschlechtere. Und: „Die Umweltbetriebe überlegen Maßnahmen, wie die Verkehrssicherheit für Autofahrer, Radfahrende und Fußgänger kurzfristig erhalten werden kann.“ Welche das sein könnten, das lasse er noch offen. Die Befahrbarkeit bleibe aber gewährleistet.

Steine schauen spitz aus der Fahrbahn. Foto: Ulrich Gösmann

Für maximale Stabilität war das Pflaster vor drei Jahren mit einer Asphaltschicht unterlegt worden, auf der Niederschlagswasser immer mehr Probleme hat, zügig abzufließen. Im Kurvenbereich zur Fußgängerzone und an der Kreuzung am KMA sind Steine so stark verschoben, dass sie spitz aus der Fahrbahn ragen. Was Autofahrer als Klackern wahrnehmen, birgt für Fußgänger und Radfahrer Sturzgefahr.

Das neue Pflaster hat sich großflächig verschoben. Foto: Ulrich Gösmann
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