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Keine närrischen Aktivitäten

Wie erwartet: Rosenmontagsumzug ist abgesagt

Ahlen

Die „Tollen Tage“ werden auch 2022 eher trüb aussehen: Der Rosenmontagsumzug fällt erneut aus, wie BAS-Boss Andreas Lerley mitteilt. Auch flankierende Veranstaltungen wird es nicht geben.

-chw-

2022 erneut kein buntes Rosenmontagstreiben – weder auf den Straßen noch am Rand. Foto: Wolff

Auch in Ahlen wird es an den tollen Tagen rund um Rosenmontag keine weiteren karnevalistischen Aktivitäten in dieser Session geben. Darüber hat BAS-Vorsitzender Andreas Lerley Bürgermeister Dr. Alexander Berger am Montag informiert.

„Die BAS-Mitglieder sind einheitlich der Meinung, dass die aktuelle Lage keinen Anlass zur Hoffnung auf tolle Tage gibt“, so Lerley. Prinz Philip I. (Rings) stehe aber bis Aschermittwoch noch auf Einladung zur Verfügung, um nur mit seinem Prinzenteam Schulen, Kindergärten oder auch private Veranstaltungen mit Abstand und unter Einhaltung der 2G-plus-Regeln zu besuchen. Lerley und Berger bedauern die Absage vor allem für die vielen Mitglieder in Vereinen und Gesellschaften. Nach dem ausgefallenen Karneval im letzten Jahr müssten auch sie nun trotz aller Vorfreude auf närrische Aktivitäten verzichten und sich in Zurückhaltung üben. „Der Sessionsauftakt im November war bei allen Unsicherheiten noch verheißungsvoll, aber spätestens mit Auftreten von Omikron war das Spiel gelaufen“, sieht der Bürgermeister keine Alternativen zu der verantwortungsvollen Entscheidung des Bürgerausschusses zur Förderung des Ahlener Karnevals (BAS)

Vorsichtige Perspektiven

Teilweise schon vor Weihnachten sagten Karnevalisten im ganzen Land Veranstaltungen Corona bedingt ab. Darunter auch die Umzüge in Hochburgen wie Köln, Münster und Beckum. Die von Experten vorsichtig formulierte Perspektive auf eine Abschwächung der Pandemie im Laufe des Jahres macht BAS-Boss und Bürgermeister Mut. „Wir sind guter Dinge, dass es am ,Elften im Elfren‘ in eine komplette Session gehen wird, mit Höhepunkt am Rosenmontag“, blickt Andreas Lerley optimistisch in die Zukunft. Die Entwicklung bleibe – wie in den Vorjahren – abzuwarten.

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