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Gassigänger verunsichert

Wieder Wurst am Werseweg ausgelegt

Ahlen

Wurstköder am Werseweg: Hundehalter sind beunruhigt, auch wenn diesmal keine Nägel in den vermeintlichen Appetithappen steckten.

Ulrich Gösmann

Hier unter der Hecke entdeckten Socke und Josie die Wurstköder. Sigrid Köpp stellte sie sicher. Foto: Ulrich Gösmann

Mettähnlich die Masse, auf die Socke und Josie beim Gassigang am Montagmittag instinktiv anschlugen und Sigrid Köpp am anderen Ende der Leinen alarmierten. Von der Werse funkte die Ahlenerin gleich die Polizei an. Mehrfach hatten Hundehalter in den vergangenen zwei Jahren präparierte Leckerbissen entdeckt. Mit Wurststücken, in denen Nägel steckten. In einem Fall endete der schnelle Zubiss auf dem OP-Tisch der Tierklinik (wir berichteten). Seitdem sind Hundehalter auf dem Werserundlauf nahe der Kläranlage auf der Hut. Der aktuelle Fundort liegt rund 100 Meter hinter der Olfebrücke am Parkplatz zur Kleingartenanlage Suer­wiese. Ob mehr als Wurst in dem Appetithappen steckte? Ob er diesmal mit Gift durchmischt wurde? Diese Fragen werden wohl unbeantwortet bleiben. Der Polizist habe die mettähnliche Masse zwar auf der Suche nach Hinweisen sorgfältig durchgeknetet, sagt Sigrid Köpp. „Eine Untersuchung sei aber zu aufwendig.“ Was auch Polizeisprecherin Susanne Dirkorte bestätigt. Sie rät Hundehaltern zu erhöhter Vorsicht und bittet um weitere Hinweise unter

  96 50.

Das sind die Wurstköder, die Sigrid Köpp am Werseweg entdeckte. Foto:
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