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Winterball der Ahlener Bürgerschützen ein Glanzpunkt

Zeitenwende innerhalb des Vereins

Ahlen

Eine rauschende Ballnacht erlebten am Samstag die Ahlener Bürgerschützen. Viel Lob gab‘s für die durchweg gute Stimmung und die neue Saalaufteilung in der Stadthalle.

Das amtierende Königspaar des Bürgerschützenvereins Ahlen, Bernhard Büscher und Anne Gosda, vor dem Einmarsch – flankiert von den Königsoffizieren Janis Bauer und Michael Krüger sowie ihrer motivierten Throngesellschaft. Foto: Christian Wolff

Eine motivierte Throngesellschaft in veränderter Saalaufteilung und die spürbare Lust der Gäste auf Musik, Tanz und gute Unterhaltungen prägten den Winterball des Bürgerschützenvereins Ahlen am Samstagabend in der Stadthalle. Im Beisein der Abordnungen befreundeter Vereine erlebten die Gäste und Aktiven eine Bilderbuchveranstaltung, die sicher noch lange im Gespräch bleiben wird.

Im Mittelpunkt der rauschenden Ballnacht standen König Bernhard Büscher, Königin Anne Gosda und ihr gesamter Hofstaat, die nach dem von den Jungschützen eingeleiteten Einmarsch unter den Klängen der Partyband „Motion Livemusik“ dafür sorgten, dass die Tanzfläche durchweg gefüllt blieb.

Zahlreiche Ehrengäste

Zu den Ehrengästen zählten Abordnungen zahlreicher befreundeter Vereine und Verbände, unter anderem die Majestäten Peter Klösener und Carina Grinsch (Schützengemeinschaft Ahlen), Timo Quante und Clara Bühlmeyer („Alt- und Neuahlen), Hermann Schlüter (St.-Sebastian-Schützengilde Beckum), Sebastian Brinkmann und Paula Figgener (Schützengesellschaft Oelde). Wer abseits von Theke und Tanzfläche etwas Kurzweil erleben wollte, war in der neuaufgestellten Fotobox richtig, in der bis in die Nacht hinein einmalige Aufnahmen entstanden sind.

Vorsitzender Carsten Heitfeld, der erstmals in dieser Funktion die Begrüßung übernahm, ging insbesondere auf die vielzitierte Zeitenwende ein. „Nicht nur geopolitisch war das vergangene Jahr von unheilvollen Entwicklungen wie dem Krieg in der Ukraine und der deutschen Energiekrise geprägt“, sagte er. „Auch für unseren Verein war es ein außerordentlich ereignisreiches Jahr.“

Zunächst habe es den Wechsel der Schützenwiese zur „Hela-Radrennbahn“ gegeben, der viel Kraft gekostet, aber das „Wir-Gefühl“ gestärkt habe. Dann habe der langjährige Festwirt erklärt, dass er aufgrund von Umstrukturierungen und Personalmangel nicht mehr zur Verfügung stehe. Letztlich sei auch die Schießbude, die den BSV fast drei Jahrzehnte begleitet hat, 2023 nicht mehr dabei, da sie auf einem länger andauernden und damit lukrativeren Fest aufgestellt werde. Nun werde die alte „Hela-Bahn“ für eine Neubebauung vorbereitet, so dass erneut eine Festplatz-Alternative gesucht werden musste. „Sie merken, der Bürgerschützenverein steht gerade selbst mitten in einer Zeitenwende“, so Heitfeld. Aller Probleme zum Trotz habe der BSV Lösungen gefunden und wird nun ein völlig neu zugeschnittenes Sommerfest im Berliner Park feiern, kündigte der Schützen-Vorsitzende an.

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