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Nach Fund einer Hündin in Vorhelm

Zeugenaufruf half: Tierschänder ermittelt

Vorhelm

Gute Nachricht nach traurigem Fund: Der Besitzer einer offenbar stark vernachlässigten Hündin am Wegesrand, die wenig später starb, wurde dank Zeugen ermittelt.

Christian Wolff

Christiane Schäfer, Vorsitzende des Tierschutzvereins Ahlen, zeigt das Strass-Halsband, das die verendete Hündin trug. Foto: Ralf Steinhorst

Der Fund einer sterbenden Hündin in einer Einkaufstasche am Vorhelmer Verlobungsweg bewegte am Wochenende viele Menschen. Ein Aufruf des Tierschutzvereins Ahlen führte letztlich zur Ermittlung des Hundebesitzers.

„Polizei und Ordnungsamt haben alle Informationen erhalten und werden nun ihre Arbeit machen“, schreibt Christiane Schäfer und dankt im Namen des Tierschutzvereins allen Bürgern, die sie mit sachdienlichen Hinweisen unterstützt haben. Schon am Sonntagnachmittag stand fest, wer für die grausame Misshandlung verantwortlich ist. „Dies alles hilft zwar der Hündin nicht mehr, aber verhindert vielleicht, dass noch weitere Tiere durch den Besitzer zu Schaden kommen.“

Tierärztin konnte nichts mehr tun

Wie unsere Zeitung berichtete, hatten Passanten die extrem abgemagerte und ungepflegte Border-Collie-Mix-Hündin am Samstagvormittag bei einem Spaziergang entdeckt und umgehend die Tierschützer informiert. Marion Herzog, Mitarbeiterin des „Mammut-Tierheims“ machte sich umgehend auf den Weg zum Fundort und transportierte die Hündin zur Tierärztin Sabine Tiemann nach Ennigerloh, die aber nichts mehr tun konnte. Die Hündin verendete kurz darauf.

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