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Jahreshauptversammlung des Fördervereins Haldenkreuz

Zurück zum analogen Kreuzweg

Ahlen

Der Förderverein Haldenkreuz blickt nach der langen pandemiebedingten Pause wieder frohen Mutes in die Zukunft. Und bestätigte bei der Jahreshauptversammlung seinen Vorstand.

Von Peter Schniederjürgen

Der neue und alte Vorstand mit Martina Jotzeit, Jürgen Stemmer, Ursula Erdmann und Christine Feldmann. Foto: Peter Schniederjürgen

Nach 15 Jahren als Kassiererin des Fördervereins Ahlener Haldenkreuz trat Inge Piskorski am Mittwochabend nicht mehr zur Wiederwahl an. Die Mitglieder des Vereins hatten sich im Gemeindehaus St. Ludgerus zur ersten Hauptversammlung seit 2019 getroffen. Auf dem Programm standen dementsprechend auch die Vorstandswahlen.

„Du hast seit der Gründung des Vereins unsere Bücher absolut hervorragend geführt und du warst mir immer eine geduldige Ansprechpartnerin“, bedankte sich die sichtlich bewegte Vorsitzende Martina Jotzeit bei Inge Piskorski. Gerade mit den anderen Vorstandsmitgliedern frisch und einstimmig im Amt bestätigt, übergab sie Blumen und ein Präsent an die scheidende Vereinsfreundin. „Ich freue mich darauf, meine Nachfolgerin Christine Feldmann einzuarbeiten und dem Verein weiterhin hilfreich zur Seite zu stehen“, betonte Inge Piskorski.

Gespräche mit „Heimaterde“

Martina Jotzeit bleibt als erste Vorsitzende im Amt Jürgen Stemmer ist weiterhin Vizevorsitzender und Ursula Erdmann Schriftführerin.

Martina Jotzeit berichtete im weiteren Verlauf der Versammlung über den Stand der Gespräche mit dem neuen Eigentümer der Osthalde. „Die Gesellschaft Heimaterde hat die Halde übernommen“, erklärte sie und betonte dabei die „freundlich-konstruktive Art“ der ersten Gespräche. „Man hat dort ein offenes Ohr für unsere Anliegen“, führte Martina Jotzeit aus. Die Gesellschaft begrüße die Vereinsaktivitäten und habe eine Zusammenarbeit zugesagt, so die Vereinschefin.

Schluss nach 15 Jahren, Inge Piskorski wird von Jürgen Stemmer und Martina Jotzeit verabschiedet. Foto: Peter Schniederjürgen

Ein Aspekt dabei sei der Grünschnitt rund um das Haldenkreuz. Das werde mittlerweile von den Bäumen fast vollständig verdeckt. Auch der künstlerisch gestaltete Kreuzweg wachse immer stärker zu. Hier werden Eigentümer und Verein nach einer gemeinsamen Lösung suchen.

Für den 9. April – eine Woche vor Karsamstag – plant der Förderverein Haldenkreuz wieder einen Kreuzweg: „Endlich wieder richtig auf die Halde gehen“, kündigte Martina Jotzeit erfreut an. Die Kreuzwege der vergangenen beiden Jahre hatten pandemiebedingt digital stattfinden müssen. Hier bedankte sich Martina Jotzeit bei den Musikern und besonders bei Stefan Braunsmann, der alles technisch so umgesetzt, habe, dass viele Menschen online teilnehmen konnten. Martina Jotzeits Bilanz: „Nach den Zugriffen im Internet war das ein großer Erfolg.“

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