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Kita-Aufsichtsbeschwerde

Bezirksregierung weist Kockers Vorwürfe zurück

Kreis Warendorf

Dennis Kockers Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Landrat Dr. Olaf Gericke ist gegenstandslos, sagt die Bezirksregierung.

jp

Landrat Dr. Olaf Gericke Foto: Gunnar A. Pier

Die Bezirksregierung hat die in einer Dienstaufsichtsbeschwerde erhobenen Vorwürfe von Dennis Kocker gegen Landrat Dr. Olaf Gericke als gegenstandslos zurückgewiesen. Das wurde am Freitag im Kreisausschuss bekannt.

Es sei „nicht erkennbar, dass das Gespräch am 17. Februar 2020 in irgendeiner inhaltlichen Weise in parteipolitischem Zusammenhang mit der bevorstehenden Kommunalwahl gestanden haben könnte“, so das Schreiben. „Vielmehr legten die bekannten Umstände nahe, dass es sich bei dem Gespräch um ein Informationsgespräch gehandelt haben dürfte. Dafür spricht auch, (...) dass an dem Gespräch auch die Sozialdezernentin und die Amtsleitung des Jugendamts teilgenommen haben.“

Landrat Gericke zeigte sich erfreut über die Antwort der Bezirksregierung. „Die Bemühungen von Herrn Kocker, ein politisches Süppchen zu kochen, um meine Integrität und meinen Ruf als Landrat zu beschädigen, sind damit gescheitert,“ so Gericke.

SPD-Kreistagsfraktionschef Dennis Kocker hatte wie berichtet im Zusammenhang mit der Kita-Affäre in Ostbevern eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht. Es ging unter anderem um den Vorwurf, der Landrat habe Bedenken gegen den Kita-Investor in Ostbevern nur im Gespräch mit zwei CDU-Vertretern formuliert. Das, so Kocker, sei Einflussnahme auf den Kommunalwahlkampf gewesen.

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