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Stadt verabschiedet Norbert Bolz und weiht neuen Schulanbau ein

10.000 Schüler aufs Leben vorbereitet

Drensteinfurt

Abschied und Neuanfang in der Kardinal-von-Galen-Grundschule: Die Stadt dankte in einer kleinen Feierstunde dem langjährigen und nun in den Ruhestand gegangenen Schulleiter Norbert Bolz und weihte zeitgleich den unlängst fertiggestellten Anbau ein.

Von Simon Beckmann

Freuten sich über den fertigen Anbau und dankten dem ausgeschiedenen Rektor Norbert Bolz (2.v.r.): Schulrätin Martina Linnenbrink-Linnemann, die designierte neue Schulleiterin Claudia Voß und Bürgermeister Carsten Grawunder (v.r.). Foto: Simon Beckmann

Von außen springen dem Betrachter der knallige Orangeton sofort ins Auge. Im Inneren laden helle, lichtdurchflutete und technisch modern ausgestattete Räumlichkeiten zum Lernen in einer entspannten und angenehmen Atmosphäre ein. Und ja: Auch separierte Leseecken und passende Rückzugsmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler haben Platz im neuen Anbau der Stewwerter Kardinal-von-Galen-Grundschule gefunden. Am Donnerstag wurde der neue, 233 Quadratmeter große Trakt – untergebracht sind darin zwei Klassenzimmer sowie zwei Differenzierungsräume – im Rahmen einer kleinen Feier offiziell eingeweiht.

Als Ehrengast konnte Bürgermeister Carsten Grawunder dazu Norbert Bolz begrüßen, der vor den Sommerferien nach 35 Jahren an der KvG-Grundschule, davon 16 Jahre als Rektor, in den Ruhestand gegangen war und der am Donnerstag nun gebührend verabschiedet wurde. „Der Ruhestand ist ein erfreulicher Anlass für Sie, aber ein trauriger für alle, die nun auf Sie verzichten müssen“, bemerkte das Stadtoberhaupt. Danach blickte er kurz auf die „Akte Bolz“ zurück und erinnerte dabei an den Werdegang des ehemaligen Schulleiters, der in Ottmarsbocholt lebt. „Sie haben hier weit über 10.000 Schülerinnen und Schüler auf das spätere Leben vorbereitet. Ganz viele Menschen werden Sie in Drensteinfurt vermissen – da bin ich mir sicher“, so Grawunder, der Bolz im Anschluss als Präsent eine neue Schaukelliege überreichte.

Schulrätin Martina Linnenbrink-Linnemann bedankte sich danach bei dem ausgeschiedenen Schulleiter für die hervorragende Zusammenarbeit, bevor Bolz selbst ein paar Worte an die Gäste richtete. „Mir ist es hier immer gut ergangen – und so fühle ich mich immer noch“, sagte er. „In einer tollen Atmosphäre mit ganz vielen netten Leuten konnte man sich nur wohlfühlen.“ Und auch den Weg nach Drensteinfurt habe er – selbst nach 26 Tagen Ruhestand – sofort wiedergefunden, schmunzelte der ehemalige Schulleiter.

Anschließend bestand für alle Gäste die Möglichkeit, sich persönlich bei Bolz zu verabschieden. Zudem konnte in kleinen Gruppen der neue Anbau, der rund 730.000 Euro gekostet hat, besichtigt werden.

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