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NRW-Statistik für 2020 veröffentlicht

8633 Drensteinfurterpendeln jeden Tag zur Arbeit

Drensteinfurt

Dem Ruf als „Schlafstadt“ wird Drensteinfurt in der Pendlerstatistik für das Jahr 2020 einmal mehr gerecht. Laut Erhebungen des Statistischen Landesamtes NRW pendeln jeden Tag 8633 Einwohner zur Arbeit. 6719 von ihnen verlassen dafür die Stadt.

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Den Begriff „Pendeln“ definieren die Statistiker als die tägliche Bewältigung der Wegstrecke zwischen Arbeits- und Wohnort – egal mit welchem Verkehrsmittel. Foto: Dietmar Jeschke

1914 Menschen pendeln innerhalb der Gemeindegrenzen, also beispielsweise zwischen ihrem Wohnort Rinkerode und ihrem Arbeitsort Walstedde. Die sogenannte Auspendelquote (Anteil der Auspendler an den Pendlern am Wohnort insgesamt) liegt bei 77,8 Prozent. Mit diesem Wert nimmt Drensteinfurt einen vorderen Rang in der Statistik ein: In nur 29 der insgesamt 396 NRW-Kommunen ist diese Quote noch höher.

Auch im Vergleich der Städte und Gemeinden im Kreis Warendorf liegt Drensteinfurt hier klar an der Spitze. Beelen etwa hat eine Auspendelquote von 71,4 Prozent (Rang 133), Everswinkel von 70,7 (145).

Eine der geringsten Einpendelquoten

Derweil kommen nur 1956 Auswärtige zum Arbeiten nach Drensteinfurt. Mit 50,5 Prozent hat die Wersestadt im Kreisgebiet eine der geringsten Einpendelquoten (Anteil der Einpendler an den Pendlern am Arbeitsort insgesamt). Nur nach Ahlen (41,7), Wadersloh (46,1) und Oelde (49,8) kommen prozentual gesehen noch weniger Einpendler. In dieser Statistik belegt Drensteinfurt im Vergleich aller NRW-Kommunen Rang 302. Betrachtet man die ganzen Zahlen, werden nur Beelen (1920) und Wadersloh (1866) von noch weniger auswärtigen Berufspendlern angesteuert.

2814 Drensteinfurter arbeiten in Münster

2814 Drensteinfurter geben Münster als ihren Arbeitsort an. Im Durchschnitt legen sie Luftlinie 18,5 Kilometer pro Strecke dorthin zurück. 847 Berufstätige aus der Wersestadt haben Hamm als Ziel. 516 fahren nach Ahlen, 252 nach Sendenhorst und 244 nach Ascheberg. 50 Drensteinfurter arbeiten in der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Den größten Teil der Einpendler nach Drensteinfurt machen die Hammer aus (419). Es folgen die Pendler aus Münster (351), Ahlen (270), Sendenhorst (164) und Ascheberg (149).

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