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Bolle 2013

Abenteuer Orient

Walstedde/Herford

Auf eine Reise in die bunte Welt des Orients begaben sich 38 Kinder und zwölf Betreuer über Christi Himmelfahrt im Rahmen der Kinderkurzfreizeit „Bolle“. Nicht umsonst lautete das Motto in diesem Jahr „Kalif Bolle, die Karawane zieht weiter“. Das traditionelle Planspiel im Wald mit dem Titel „Sindbads Reisen“ gehörte zu den Höhepunkten.

Nicole Krellmann

Tapfere Fakire, mächtige Kalifen, anmutige Bauchtänzerinnen sowie allerlei fernöstliche Mythen und Abenteuer: Auf eine Reise in die bunte Welt des Orients hatten sich 38 Kinder und zwölf Betreuer über Christi Himmelfahrt im Rahmen der Kinderkurzfreizeit „Bolle“ begeben. Müde, aber mit vielen unvergesslichen Erlebnissen im Gepäck, ist die Gruppe am Sonntag zurückgekehrt.

Ganz im Zeichen des Orients stand die 16. Auflage von „Bolle“. Nicht umsonst lautete das Motto in diesem Jahr „Kalif Bolle, die Karawane zieht weiter“. So trugen sowohl die Betreuer als auch einige Teilnehmer nicht nur von Mittwoch an Turbane, goldverzierte Gewänder und Schleier, sondern auch die acht- bis zwölfjährigen Mädchen und Jungen wurden täglich mit orientalischer Musik geweckt. Und natürlich war das gesamte Programm an das Motto angelehnt.

Richtig los ging es am Donnerstag mit den Workshops, im Rahmen derer einige Kinder die Dschungelprüfung ablegten. Sie wurden an einem ihnen unbekannten Ort ausgesetzt und mussten, nur mit Karte und Kompass ausgestattet, den Weg zurück zur Jugendbildungsstätte Kupferberg zurückfinden, in der die Gruppe während der fünf Tage untergebracht war.

Beim Workshop „Mosaike“ wurde darüber hinaus mit Fliesen gebastelt, während wieder andere im Wald einen „Affenpalast“ errichteten. Am Nachmittag wurde beim Schmugglerspiel „Alibaba und die 40 Räuber“ geschmuggelt was das Zeug hielt. Beim anschließenden offenen Abend wurden Lampenschirme geprickelt und ein Schwerttanz geübt. Außerdem gab es eine Sinnesstation, an der orientalische Köstlichkeiten verkostet wurden. Highlight des Abends war die Fakirausbildung, bei der Feuerspucker und –jongleure zum Einsatz kamen.

Am Freitag stand mit „Sindbads Reisen“ das traditionelle Planspiel im Wald auf dem Programm. Dabei traten die Kinder in ihren „Häusern“, also als Kamele, Rikschas und fliegende Teppiche, gegeneinander an und suchten jeweils einen Schatz. Bevor sie diesen ausmachen konnten, mussten jedoch zahlreiche Aufgaben erledigt werden. So mussten sich die Kinder beispielsweise gegenseitig Bindis auf die Stirn malen, meditieren und Sangrita trinken. Am Ende gab es für die schnellste Gruppe sogar noch einen Extra-Schatz zu gewinnen, der ihr eine abendliche Chips-und-Cola-Party bescherte.

Beim „bunten Abend“ zeigten die Kinder, was an Kreativität in ihnen steckt und gestalteten ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Sketchen, Modenschau, Tanz, Feuershow und Musik mit Küchenutensilien.

Am Samstag standen im Rahmen des zweiten Workshopblocks Staudammbau, eine Wanderung zum Hermannsdenkmal, Waldspiele und ein Filmdreh auf dem Programm, bevor in der großen Freizeit am Nachmittag das Programm für den finalen Abend vorbereitet wurde. So hatten die Kinder wie in der Vergangenheit wieder einmal die Möglichkeit, durch gewonnene Spiele die Bettruhe hinauszuzögern. Bei Twister, Limbo, Schlappenwurf und Zeitungstanz gewannen die „Teilis“ am Ende ganze 40 Minuten, die sie im Rahmen der anschließenden After-Show-Party nutzen konnten.

Am Sonntag war dann nur noch Aufräumen und Putzen angesagt, bevor sich die vielen Fakire, Kalifen und Orientdamen wieder zurück in die ganz normale Welt begaben und nun das Warten auf „Bolle 2014“ beginnt.

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