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Mirjam-Kirchengemeinde folgt Empfehlung

Absage aller Präsenzgottesdienste

Drensteinfurt

Bis zum 10. Januar werden in der evangelischen Martinskirche keine Präsenzgottesdienste stattfinden. Damit folgt auch die Mirjam-Gemeinde Ascheberg/Drensteinfurt der Empfehlung der Landeskirche. Der Heiligabend-Gottesdienst samt Krippenspiel kommt übers Internet zu den Menschen nach Hause.

wn

Bis zum 10. Januar werden in der Martinskirche keine Präsenzgottesdienste stattfinden. Foto: Dietmar Jeschke

In seiner Sitzung am Freitagabend hat das Presbyterium der Evangelischen Mirjam-Kirchengemeinde Ascheberg/Drensteinfurt „nach langer, eingehender Beratung schweren Herzens und mit großem Bedauern“ die Absage aller Präsenzgottesdienste bis einschließlich 10. Januar beschlossen. Das teilt Pfarrerin Angelika Ludwig in einer Presseerklärung mit.

„Damit folgen wir der dringenden Empfehlung der Evangelischen Kirche von Westfalen, auch in unseren Kirchengemeinden Kontakte zu reduzieren, in Solidarität mit allen anderen das private und öffentliche Leben einzuschränken“, heißt es. Dies scheine angesichts der immer noch steigenden Infektions- und Sterbezahlen sowie der Überlastung von Krankenhäusern, Pflegepersonal und Gesundheitsämtern angeraten.

„Wir sind uns sicher, dass wir sehr sichere, strenge und zuverlässige Schutzkonzepte haben und bisher kein Gottesdienst in unseren beiden evangelischen Kirchen zu einem besonderen Infektionsgeschehen geführt hat. Dennoch empfinden wir dies als Zeichen von Solidarität mit vielen anderen, die auf das, was ihnen ganz wichtig ist, was ihnen am Herzen liegt und ihre Lebensgrundlage ist, verzichten müssen“, so Ludwig. Wer sich für einen der Weihnachtsgottesdienste angemeldet hatte, werde noch eine persönliche Absage erhalten, verbunden mit einem Weihnachtsgruß.

Die frohe Botschaft verkünden

„Das, was uns an Weihnachten am Herzen liegt, dürfen wir weiterhin tun: die frohe Botschaft von der Geburt Jesus, die uns gerade in dunklen Stunden Trost und Hoffnung schenkt, den Menschen zu verkünden. Wie die Hirten werden wir diese frohe Botschaft auf vielfältige Weise zu den Menschen bringen“, versichert Pfarrerin Ludwig.

Der Heiligabend-Gottesdienst am 24. Dezember etwa kommt ab 15 Uhr online zu den Menschen nach Hause. Dafür sei im November – unter strengen Schutzkonzepten und dank des Einsatzes ehrenamtlicher Gemeindemitglieder – ein Krippenspiel gefilmt worden. Die Liturgie wird gestaltet von Pfarrerin Angelika Ludwig. Auf der Homepage der Gemeinde sei auch die Weihnachtsgeschichte zu finden, gelesen von Rufus Beck.

Es werde auch weiterhin Lesegottesdienste geben, die online gestellt und vor den Kirchen ausgelegt werden. Das Heft mit Liturgie und Predigt zum Lesen und Vorlesen, um im kleinen Kreis Gottesdienst zu feiern, liegt vor der Martinskirche und der Gnadenkirche zum Mitnehmen aus. Den älteren Gemeindemitgliedern sei dieses Heft bereits nach Hause geschickt worden.

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