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FDP-Anträge zur Schulwegsicherheit

Ampel an der Adenauer-Straße

Drensteinfurt

Zum Thema „Sicherheit auf den Schulwegen“ brachte die FDP in der Ratssitzung mehrere Anträge ein. Zum einen fordert die Fraktion eine (vorübergehende) Fußgängerampel an der Kreuzung von Konrad-Adenauer- und Schützenstraße, wo im kommenden Jahr die Arbeiten am neuen Baugebiet beginnen.

Nicole Evering

Die viel befahrene Kreuzung der Schützenstraße und der Konrad-Adenauer-Straße stellt aus Sicht der FDP-Fraktion vor allem eine Gefahr für Kinder dar, die den Bereich jeden Morgen auf dem Weg zur KvG-Grundschule passieren müssen. Foto: Dietmar Jeschke

Für mehr Sicherheit auf den Schulwegen macht sich die FDP stark. Zwei dahingehende Anträge brachte sie in die jüngste Ratssitzung ein.

Zum einen forderte die Fraktion eine (vorübergehende) Fußgängerampel an der T-Kreuzung von Konrad-Adenauer- und Schützenstraße. Dort sollen im kommenden Frühjahr die Arbeiten für das neue Baugebiet Mondscheinweg beginnen. Dann sei an dieser ohnehin schon stark befahrenen Straße mit noch mehr Verkehr und gerade auch größeren Baufahrzeugen zu rechnen, erläuterte Fraktionsvorsitzende Sonja Berstermann-Kowalke. Im Zuge der Erschließung soll dort ein Kreisverkehr entstehen.

„Ich hätte überhaupt keine Bauchschmerzen dabei, eine Ampel aufzustellen. Aber ich darf es nicht. Dafür brauche ich eine Anordnung des Straßenverkehrsamtes“, erklärte Bürgermeister Carsten Grawunder. Er nehme das Thema aber auf jeden Fall mit in die nächsten Gespräche mit dem Kreis.

In einem zweiten Antrag forderten die Freien Demokraten eine Überprüfung der Schul- und Kita-Wege in allen Ortsteilen auf Sicherheit und Gefährdung: „Die Stadt wird gebeten, die Straßenverkehrsbehörde des Kreises zu einer Begehung, gegebenenfalls mit polizeilicher Unterstützung, zu bewegen.“

Die Stadt gebe seit Jahren Schulwegempfehlungen, die gemeinsam mit den Schulen, der Polizei und dem Ordnungsamt erarbeitet würden, ist der Sitzungsvorlage zu entnehmen. Diese Empfehlungen seien auch in den Kinder-Stadtplänen enthalten, die alljährlich den Erstklässlern zur Verfügung gestellt werden. „Bei Bedarf, etwa im Zuge der Erschließung eines neuen Baugebietes, wird die gesamte Schulwegplanung kritisch unter die Lupe genommen.“ Eine Neuauflage des Kinderstadtplanes mit den angepassten Schulwegempfehlungen sei derzeit in Bearbeitung.

Im September ist die Schulwegsicherheit schon einmal Thema gewesen. Damals hatte die CDU-Fraktion die Einrichtung eines Fußgängerüberweges auf der Dorfstraße in Walstedde gefordert. Für dessen Genehmigung sei das Straßenverkehrsamt des Kreises zuständig. Die für die Genehmigung erforderlichen Daten wie etwa Fahrzeugfrequentierung oder Fußgängerquerungen wurden seitens der Verwaltung ermittelt. „Ich werde mich auf Grundlage dieser Daten persönlich für die Einrichtung des Fußgängerüberweges beim Kreis einsetzen“, schildert Ordnungsamtsleiter Martin Brinkötter in der Vorlage. Den Auftrag an die Verwaltung, „die Schulwegsicherheit weiterhin dauerhaft kritisch zu beobachten und in diesem Zusammenhang eng mit den Schulen und der Polizei zusammenzuarbeiten“, gab der Rat einstimmig.

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