1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Drensteinfurt
  6. >
  7. Asphaltmängel – die Zweite

  8. >

Arbeiten am Kreisverkehr verzögern sich weiter

Asphaltmängel – die Zweite

Drensteinfurt

Eigentlich sollte der Verkehr zumindest in zwei Richtungen in dieser Woche rollen. Doch daraus wird nichts: Aufgrund von Mängeln im aufgebrachten Asphalt verzögern sich die Arbeiten am neuen Kreisverkehr auf der Konrad-Adenauer-Straße.

Von Dietmar Jeschke

Optisch zwar eigentlich so gut wie fertig, wird sich die Freigabe des neuen „Kreisel“ nun noch einmal verzögern. Foto: Dietmar Jeschke

Eine Nachricht, die vor gut drei Wochen aufhorchen ließ: Voraussichtlich in der „32. Kalenderwoche“ – und damit exakt in diesen Tagen – sollte der Verkehr über die Großbaustelle am neuen Kreisverkehr an der Kreuzung Schützenstraße und Konrad-Adenauer-Straße zumindest von Nord nach Süd und umgekehrt endlich fließen, hieß es seitens der Stadt. Doch daraus wird vorerst nichts. „Durch vermutete technische Mängel am Fahrbahnbelag ist es nicht möglich, dass der neue Kreisverkehr am Baugebiet Mondscheinweg bereits wie geplant in der 32. KW für den Verkehr auf der Konrad-Adenauer-Straße von Drensteinfurt nach Mersch freigegeben wird“, teilt Bauamtsleiter Christoph Britten auf Anfrage mit.

Ursächlich dafür sollen nach Informationen unserer Redaktion erneut Mängel an der Qualität des aufgebrachten Asphalts sein, die sich bereits bei der ersten Sichtung einer „gezogenen“ Materialprobe gezeigt hätten. „Zum aktuellem Zeitpunkt kann noch kein neuer Termin zur Eröffnung des Kreisverkehrs in Geradeausfahrt mitgeteilt werden, da die Verwaltung aktuell auf die Ergebnisse der bautechnischen Untersuchung und die entsprechenden Prüfberichte wartet. Erst dann wird geklärt werden können, ob der Oberflächenbelag noch einmal nachgearbeitet werden muss“, so Britten weiter.

Im besagten Bereich wäre es bereits die zweite Bauverzögerung, die einem mangelhaften Asphalt geschuldet wäre. Schon bei der Einrichtung der Ausweichstrecke über den einstigen Spielplatz an der Ecke Riether Straße/ Konrad-Adenauer-Straße hatte es vor einigen Monaten „Kommando zurück“ geheißen, nachdem die aufgebrachte Teerdecke innerhalb von nur einer Woche großflächige Schlaglöcher aufgewiesen hatte, die den Verkehr selbst auf einem tempogedrosselten Fahrbahnprovisorium über Monate hinweg gefährdet hätten.

Was die weitere Planung betrifft, so geht die Stadtverwaltung davon aus, dass der neue Kreisel, der dazu der zentralen Anbindung des ersten Teilabschnitts des noch in Erschließung befindlichen Baugebiets Mondscheinweg dienen soll, „insgesamt bis Ende September fertiggestellt werden kann“. „In diesem Zuge würde dann auch die Schützenstraße wieder freigegeben. Bis dahin wird es immer wieder zu Arbeiten kommen, die auch die bereits fertiggestellten Fuß- und Radwege beeinträchtigen werden. Aus diesem Grund bleibt die bestehende Umleitung der Fußgänger und Radfahrer über die Riether Straße und den Windmühlenweg bis zur schlussendlichen Freigabe des Kreisverkehrs Ende September bestehen“, erklärt der Bauamtsleiter. „Anderenfalls müssten die Fußgänger und Radfahrer immer wieder kurzfristig umgeleitet werden, was vor allem die sichere Führung der Kinder im Rahmen des täglichen Schulweges massiv beeinträchtigen würde.“

Startseite
ANZEIGE