1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Drensteinfurt
  6. >
  7. Auf dem Weg hinzu mehr Gerechtigkeit

  8. >

„Fairtrade-Town“: Urkunde für Drensteinfurt

Auf dem Weg hinzu mehr Gerechtigkeit

Drensteinfurt

Die Zertifizierungsfeier zur „Fairtrade-Town“ findet am Donnerstag, 20. August, ab 10 Uhr auf dem Marktplatz statt. Bürgermeister Carsten Grawunder wird die offizielle Urkunde in Empfang nehmen. Es gibt einen Stand mit fair gehandeltem Kaffee und kleine Give-aways für Interessierte.

wn

Auch die Pfarrgemeinde St. Regina macht mit beim „Fairtrade“-Zusammenschluss. Foto: Birgitta Riediger

Auf dem Marktplatz findet am morgigen Donnerstag die Zertifizierungsfeier zur „Fairtrade-Town“ statt, bei der Bürgermeister Carsten Grawunder um 10 Uhr die Urkunde in Empfang nehmen wird.

Ausgezeichnet wird Drensteinfurt, weil sich Vereine, Einzelhandelsgeschäfte, die Kirchengemeinde St. Regina, die Teamschule, die Pfadfinder, die Katholische Frauengemeinschaft und auch die Gastronomie als Partner beteiligen. Überall dort seien fair gehandelte Produkte zu kaufen oder zu genießen, heißt es in einer Pressemitteilung der Steuerungsgruppe. Die Marktbesucher und Gäste können – Corona-konform unter freiem Himmel – bei der offiziellen Feier eine Tasse fairen Kaffee genießen und Schokolade probieren.

Drensteinfurt sei damit die 697. Stadt in Deutschland, die die Auszeichnung verliehen bekomme. Die Organisation „TransFair“, Mitglied im Verbund „World Fair Trade Organisation“ (WFTO), zertifiziert nach definierten Kriterien bundesweit Kommunen und Landkreise.

„Wer sich beteiligt, will ein Zeichen für eine gerechtere Welt setzen, für gerechte Löhne und garantierte Mindestpreise und für menschwürdige Arbeitsbedingungen. Da sind die Handelspartner genauso wie die Verbraucher gefragt, die in den Geschäften bewusst nach fair gehandelten Waren – Kaffee, Tee, Honig, Schokolade, Blumen und vielem mehr – Ausschau halten und ‚fair‘ kaufen“, heißt es in der Mitteilung. Auch in der Gastronomie lasse sich mit der bewussten Auswahl von Fairtrade-Produkten ein Angebot schaffen, das den Menschen, die die Lebensmittel produzieren, ein gutes Auskommen beschere.

Längere Zeit der Vorbereitung

Der Auftakt wird – nach einer längeren Zeit der Vorbereitung und durch Corona noch einmal verzögert – jetzt mit der Übergabe der Zertifizierungsurkunde gemacht. Doch damit ist die eingerichtete Steuerungsgruppe unter dem Vorsitz von Birgitta Riediger längst nicht am Ziel angelangt. „Wir sehen das eher als Beginn eines Weges hin zu mehr Gerechtigkeit und Menschenwürde und möchten die Drensteinfurter gerne dazu animieren, sich anstecken zu lassen und sich mit dem Kauf und dem Genuss von Produkten für den fairen Handel einzusetzen“, sagt Riediger. „Je größer das Bewusstsein für Fairtrade, umso größer ist der Effekt für die Menschen in den Entwicklungsländern, die so für ihre eigene Existenz sorgen können.“

Startseite