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Maßnahmen verzögern sich

Sanierung von St. Lambertus: Beginn nach der Erstkommunion

Walstedde

Der Putz muss ausgebessert werden, es braucht einen frischen Anstrich und noch einige weitere Reinigungsarbeiten: In diesem Jahr will die Pfarrgemeinde St. Regina die Sanierung der St.-Lambertus-Kirche angehen. Eigentlich sollte damit in diesem Frühjahr begonnen werden. Doch die Maßnahme wird sich verzögern.

Von Nicole Evering

Insbesondere von außen macht die Walstedder Kirche keinen guten Eindruck mehr. Das hat auch das Bistum erkannt und unterstützt die Sanierung mit einer Finanzspritze. Foto: Dietmar Jeschke

Ende Mai, Anfang Juni peilt Pastor Jörg Schlummer nun für den Startschuss an. Und auch das ist nicht ganz fix, denn noch liegen nicht alle nötigen Förderbescheide vor, dementsprechend sind nicht alle beteiligten Gewerke beauftragt. Sicher ist allerdings: Die Erstkommunionfeiern Mitte Mai sollen auf jeden Fall noch in der Kirche stattfinden können, bevor diese für die Arbeiten gesperrt werden muss.

„Idealerweise sind wir dann bis Weihnachten fertig“, hofft der Pfarrer, denn etwa ein halbes Jahr ist für die Sanierung eingeplant. Zu den notwendigen Ausbesserungen am Putz, der Behebung von Feuchtigkeitsschäden sowie einem frischen Innen- und Außenanstrich kommen weitere Arbeiten, die die Gemeinde gleich mit erledigen lassen will: Die Fenster sollen gereinigt, das Ziffernblatt der Kirchturmuhr soll hergerichtet werden. Zudem sollen eine digitale Lautsprecheranlage eingebaut und Teile der Beleuchtung erneuert werden. Auch die Orgel muss dringend gereinigt und repariert werden.

Suche nach Lagerräumen

Derzeit ist die Kirchengemeinde zum einen auf der Suche nach Räumen, um die Kirchenbänke zwischenzulagern. Zum anderen werden Gespräche geführt, wo während der Sommer- und Herbstmonate die Gottesdienste gefeiert werden können. Schlummer ist optimistisch, dazu bald ein Ergebnis verkünden zu können. Festliche Anlässe wie Hochzeiten und Taufen sollen in jedem Fall in einer der übrigen Kirchen im Stadtgebiet stattfinden. Das sei mit den betroffenen Familien so besprochen, sagt Pastor Schlummer. Bei gutem Wetter seien auch Open-Air-Gottesdienste möglich, und das benachbarte Pfarrheim könne ebenfalls genutzt werden.

400.000 Euro soll die Gesamtmaßnahme kosten, 225.000 Euro schießt das Bistum Münster zu. 157.500 Euro stammen aus den Allgemeinen Rücklagen der Pfarrgemeinde. Bleiben 17.500 Euro, die über Spenden zusammenkommen müssen. „Etwa die Hälfte der Summe haben wir schon erreicht“, freut sich der Pfarrer. Um auch den Rest noch zu schaffen, werden in den kommenden Wochen weitere Kollekten für das Projekt gehalten. Wer etwas beisteuern möchte, kann sich ans Kirchenbüro wenden. Infos zum Spendenkonto finden sich zudem auf der Homepage der Pfarrei.

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