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Stadt und Polizei melden recht unauffälligen Jahreswechsel

Böller-Spektakel im Sperrbezirk

Drensteinfurt

Wie schon in den vergangenen Jahren galt in der Innenstadt auch dieses Mal ein großflächiges Feuerwerksverbot. Wie die Hinterlassenschaften zum Wochenstart verrieten, interessierte das allerdings nicht wirklich jeden. Größere Probleme oder Schäden gab es dennoch nicht.

Das Feuerwerksverbot in der Innenstadt wurde mancherorts ignoriert. Die Bauhofmitarbeiter mussten am Montag die Spuren beseitigen. Foto: Dietmar Jeschke

Die Botschaft ist eigentlich recht klar formuliert. „Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern ist verboten“, heißt es mit Verweis auf den Paragrafen 23 der Verordnung zum Sprengstoffgesetz auf den bereits einige Tage vor dem Jahreswechsel an den Einfahrten zur Innenstadt sowie rund um den Marktplatz angebrachten Hinweisschildern. Wirklich interessiert haben sie jedoch offensichtlich längst nicht jeden Party-Gast, der den Jahreswechsel im historischen Ortszentrum verbracht hat. Die „Beweise“ dafür waren am Neujahrsmorgen sowie zum Wochenstart unübersehbar. Vor allem in der „guten Stube“ lagen unzählige Raketenreste, Böllerfetzen und ausgebrannte Feuerwerksbatterien, die das Team des Bauhofes am Montagvormittag mit Hilfe von Besen und Laubbläsern zusammenkehren durfte. Denn „aufgeräumt“ hatte bis dahin schlichtweg auch noch niemand.

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