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Umgestaltung im Erlbad

Buddeln und Klettern im Zirkuszelt

Drensteinfurt

Das Erlbad ist ein Besuchermagnet und soll dies auch in Zukunft bleiben. Um das Freibad noch attraktiver zu machen, ist eine Neugestaltung des Kinderspielbereichs geplant. Das Motto steht: Alles soll sich um das Thema „Zirkus“ drehen.

Von Nicole Evering

Im Erlbad soll ein Spielplatz zum Thema „Zirkus“ entstehen. Über diesen ersten Entwurf sprachen Sozial- sowie Schulausschuss. Die Bürger können noch Ideen einbringen. Foto: Creative Atelier

Das Erlbad ist ein Besuchermagnet. Dass man im Vergleich zu anderen Freibädern in der Region sogar in Corona-Zeiten die Nase vorne hat, zeigen die Zahlen für 2020. Gut 37 000 Besucher kamen. In Ahlen waren es 27 000, in Telgte 28 000, in Beckum 25 000 und im Hammer Südbad 35 000. Wobei, darauf weist die Stadtverwaltung auch hin, der Vergleich aufgrund unterschiedlicher Hygienekonzepte und Öffnungszeiten nicht so valide ist wie in normalen Jahren.

Die Attraktivität des Drensteinfurter Freibades soll nun weiter gesteigert werden. Der Wunsch, die Spielfläche für Kinder neu zu gestalten, sei von Besuchern vielfach geäußert worden, heißt es in der Vorlage zur Sitzung des Fachausschusses. In die Planung sind deshalb Rüdiger Pieck und sein Kulturbahnhof-Team eingestiegen. Schnell war ein Thema gefunden: Alles soll sich um den Zirkus drehen. Dabei könnte die bereits vorhandene Elefantenfigur bestens in die Neugestaltung einbezogen werden. Nach einem ersten Entwurf des beauftragten Büros „Creative Atelier“ soll eine Art Zirkuszelt entstehen, das nicht nur optisch was hermacht, sondern gleich auch noch für Schatten sorgt. Verschiedene Kletterelemente sollen in und um die „Manege“ platziert werden, die als Sandkasten konzipiert ist. Am Rande der Spielfläche soll ein Picknickbereich für die Eltern entstehen, die ihren Nachwuchs so bestens im Blick haben.

Thema kommt gut an

„Das Thema kommt bei Kindern enorm gut an“, berichtete Tabea Sandkühler (CDU) aus Erfahrung. Und dass es ihnen, egal wohin man mit der Familie fahre, immer zuerst darum gehe, ob es da auch einen Spielplatz gibt, sei sowieso klar. Die Idee der Neugestaltung fanden deshalb auch alle Fraktionen durchweg gut.

Weniger begeistert zeigte man sich von den prognostizierten Kosten. Der vorgestellte Entwurf schlage mit rund 90 000 Euro zu Buche, so Pieck. Für das Geld bekomme man dann allerdings hochwertige Edelstahl-Spielgeräte – „die halten dann auch 20 Jahre“, versprach Pieck. Das sei, angesichts des Saisongeschäfts von Mai bis September, schon eine hohe Summe, befand Heinz Töns (CDU). Im Sozialausschuss, in dem die Planung am Dienstag bereits vorgestellt worden war, hatte Martin Welscheit (CDU) angeregt zu prüfen, ob sich Teile der Spielgeräte für den Rest des Jahres nicht andernorts aufstellen ließen. „Das ist eine interessante Frage“, so Rüdiger Pieck, der dazu mit den Herstellern sprechen will.

Einstimmig fasste der Schulausschuss den Beschluss, die Pläne weiterzuverfolgen. In einem nächsten Schritt soll der Entwurf im Erlbad ausgehängt werden, damit die Besucher, die den Spielplatz am Ende ja auch nutzen sollen, ihre Ideen äußern können.

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