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Frühschoppen bestimmt den dritten Festtag

Das „ewige Königspaar“ tritt ab

Rinkerode

Viele bestens gelaunte Besucher begrüßte der erste Vorsitzende Thomas Watermann zum Frühschoppen der Schützengilde Rinkerode. Auf dem Programm standen natürlich zahlreiche Ehrungen.

Von Birte Moritz

Ein letztes Mal standen Ferdi Witte und Doris Droste im Mittelpunkt. Nach dem Frühschoppen ging ihre dreijährige Regentschaft gestern Abend endgültig zu Ende. Foto: Birte Moritz

Der dritte Festtag begann mit dem traditionellen Frühschoppen. Der erste Vorsitzende Thomas Watermann konnte viele bestens gelaunte Besucher begrüßen. Zu den Ehrengästen zählten der Ehrenvorsitzende Günter Dreyer, Pastor em. Clemens Röer und Ortsvorsteher Bernhard Stückmann, der in Vertretung von Bürgermeister Carsten Grawunder eine kurze Ansprache hielt. Auch Josef „Jupp“ Freiherr von Kerckerinck, der vor 60 Jahren König geworden war, konnte begrüßt werden. Ebenso waren Abordnungen aller fünf anderen Schützenvereine des Stadtgebiets im Zelt.

„Schön war‘s mit euch, richtig schön!“, erklärte Thomas Watermann bei der Verabschiedung des „ewigen Königspaares“ etwas wehmütig. König Ferdi Witte habe seine Königin Doris Droste sicher wohlbedacht ausgesucht. Denn auch sie habe Wurzeln in der Hemmerheide. Ihre Mutter Paula, die 1967 Königin war, stammte von dort. Der erste Vorsitzende blickte noch einmal zurück. Zwar habe vieles ausfallen müssen, doch nach einem erfolgreichen Festwochenende im vergangenen September konnte dieses Jahr noch viel nachgeholt werden, so die traditionelle Weinprobe, die Hofstaat-Fahrt nach Maastricht, der Frühschoppen mit Spielmannszug und KBO sowie dann die zahlreichen Besuche der Schützenfeste in der Nachbarschaft. Nicht nur der Regent, auch die Regentin erhielt zum Abschied einen Königsteller. Er soll seinen Platz in der Alten Dorfschänke finden. Der scheidende König bleibt als Geschäftsführer in der Gilde aktiv.

Noch-König Ferdi Witte

Dann war es am Noch-König Ferdi, ein kurzes Fazit zu ziehen. „Ich kann euch sagen: Es war eine fantastische, geile Zeit!“. Auch der Vorsitzende der Avantgarde, Konstantin Kriege, sprach kurze Grußworte.

Es folgten zahlreiche Ehrungen. Auch für die drei Schützenbrüder, die die Insignien abgeschossen hatten. Ebenso wurden Schützenbrüder für ihre langjährige Treue zur Gilde geehrt.

Langjährige Mitglieder

Dann wurden Christian Ueding und Bernd Stöppler auf die Bühne gebeten. „Hier stehen viele Jahre Schützengeschichte“, meinte Watermann bezogen auf die 27 und 25 Jahre in der Funktion von Generaloberst und Adjutant. „Die beiden gibt‘s immer nur im Doppelpack“, fügte er lachend hinzu. Als Dank gab es zu Gutscheinen auch Standing Ovations von den Festgästen.

Neben den Ehrungen stand auch viel Musik auf dem Programm. Unter anderem sorgte Lisa Windoffer mit ihrem Auftritt für Begeisterung. Foto: Birte Moritz

Ebenso herzlich war die Verabschiedung von „Dorfsheriff“ Robert Kempe, der Ende des Monats in den Ruhestand geht. Er erhielt einen Mitgliedsantrag sowie schon jetzt Schützenhut und -krawatte. Die polizeiliche Begleitung bei der Polonaise am Abend sei wohl „die letzte offizielle Amtshandlung“ im Dorf, meinte Watermann. Und Kempe versprach, dann im Anschluss „in Zivil“ den Königsball mitzufeiern.

Für die besondere Stimmung im Festzelt sorgte wieder das Kolping-Blasorchester unter Leitung von Thomas Sprengel. Es gab vielseitige Musikstücke zu hören. Besonders viel Applaus gab es für das Gesangssolo von Lisa Windoffer, die mit Instrumentenbegleitung unter anderem ein Helene-Fischer-Medley präsentierte.

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