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BIGG Drensteinfurt in Sorge

Das „Fracking-Gespenst“ ist auferstanden

Drensteinfurt

2018 dachte die Bürgerinitiative gegen Gasbohren (BIGG), dass ihre eigentliche Arbeit getan sei und sie sich auf die lokale Energiewende konzentrieren könne. Dass das Thema Fracking nun wieder politisch diskutiert wird, erfüllt die Gegner der umstrittenen Methode mit Sorge.

Von Nicole Evering

In mehreren Bundesländern hatten sich in den zurückliegenden Jahren Bürgerinitiativen gegründet, um gegen den Einsatz der Fracking-Technologie zu kämpfen. Foto: dpa

Es ist fast auf den Tag genau zwei Jahre her, da gab es „frohe Kunde“ aus Arnsberg: Mit dem Erlöschen der sogenannten Aufsuchungserlaubnis für das Feld „Nordrhein-Westfalen Nord“ war das Thema „Fracking in Drensteinfurt“ vorerst vom Tisch. Die Arbeit der Bürgerinitiative gegen Gasbohren (BIGG) schien getan, aufgelöst hat sie sich dennoch nicht. „Es war damals der Wille der Mitglieder, auf Standby zu bleiben“, sagt Dieter Fetting, zweiter Vorsitzender des Vereins. Keine ganz schlechte Idee, wie sich nun zeigt. Denn das „Gespenst“ sei wieder auferstanden, so Fetting.

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