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Sanierung der Ortsdurchfahrt

Die Zeit der Umwege ist bald vorbei

Drensteinfurt

Nach fast neunmonatiger Bauzeit steht das Ende der Arbeiten an der einzigen Drensteinfurter Ortsdurchfahrt (K 21) kurz bevor. Nach letzten Asphaltarbeiten, dem Einbau der Fahrbahnübergänge und dem Aufbringen der Markierungen soll die Fahrbahn voraussichtlich am 14. Juli wieder befahrbar sein.

Karl-Bernhard Holtmann (Amt für Umweltschutz und Straßenbau, v.l.), Landrat Dr. Olaf Gericke, Bürgermeister Carsten Grawunder, Dr. Herbert Bleicher (Bau- und Planungsdezernent) und André Hackelbusch (Leiter Amt für Umweltschutz und Straßenbau) freuen sich, dass die K 21 in Drensteinfurt bald wieder befahrbar ist. Foto: Kreis Warendorf

Die lange Zeit der umständlichen Umwege nähert sich ihrem Ende – zumindest für den normalen Autoverkehr. Denn nach fast neunmonatiger Bauzeit, die zum Teil mit einer Vollsperrung der einzigen Ortsdurchfahrt einherging, steht das Ende der Sanierung der K 21 (Schützenstraße) kurz bevor. Am 14. Juli soll die Straße wieder freigegeben werden.

Das sogenannte Trogbauwerk musste saniert werden, weil starke Undichtigkeiten, Spurrillen, Risse und Ausbrüche die Verkehrssicherheit gefährdet hatten. „Ich danke den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Geduld während der langen Bauphase. Ein besonderer Dank geht an die Feuerwehr für die tolle Zusammenarbeit“, sagte Landrat Dr. Olaf Gericke beim Ortstermin, an dem auch Bürgermeister Carsten Grawunder teilnahm. Der freute sich ebenso, dass der Verkehr an dieser zentralen Stelle bald wieder fließen kann: „Ein guter Tag für viele Drensteinfurter, die durch die Baustelle deutlich längere Wege in ihrem Alltag hatten.“

Sechs Monate Einbahnstraße

Rückblick: Zwischen September 2020 und Februar 2021 wurden zunächst der südliche Geh- und Radweg und der Fahrbahnrand saniert. In dieser Zeit war die Schützenstraße als Einbahnstraße ausgewiesen, und der Verkehr wurde großräumig über die Bundesstraßen B 58 und B 63 umgeleitet.

„Beim Freilegen des Bauwerkes stellte sich schnell heraus, dass die zum Vorschein kommenden Schäden deutlich größer waren als angenommen. Deshalb mussten auch die Verblendung und die Schrammborde erneuert werden“, berichtete Bau- und Planungsdezernent Dr. Herbert Bleicher.

Seit März ist die Schützenstraße zur Sanierung des nördlichen Geh- und Radwegs und der restlichen Fahrbahn komplett für den Straßenverkehr gesperrt.

Bürgermeister Carsten Grawunder

Da mit der Maßnahme wegen vergabetechnischer Probleme später als geplant gestartet worden war und insbesondere die Witterung im Februar zu Verzögerungen geführt hatte, werden die Arbeiten nun ein paar Wochen später fertiggestellt. Die Kosten belaufen sich auf 1,9 Millionen Euro und werden von der Bezirksregierung Münster gefördert.

Die Stadt will in Höhe der Kreuzung von Schützen- und Konrad-Adenauer-Straße zeitnah mit den Arbeiten am neuen Kreisverkehr als Zufahrt zum Baugebiet Mondscheinweg beginnen. Dann steht den Autofahrern die nächste, allerdings deutlich kürzere Umleitung ins Haus. Über Schützenstraße, Windmühlenweg und Riether Straße geht es dann zur Adenauer-Straße. Für den Schwerlastverkehr soll die Umleitung über die Umgehungsstraße allerdings weiterhin Bestand haben.

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