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Verschiedene Modelle

E-Räder kostenlos ausleihen

Drensteinfurt

Kostenlos können die Bürger sich seit einiger Zeit zwei E-Lastenräder, eine E-Rikscha sowie ein E-Rollstuhlrad ausleihen. Das Angebot werde gut angenommen, sagt Jeanette Möllmann vom Malteserstift, wo die beiden vom Verein „8 Plus Vital NRW“ gesponserten Modelle stehen.

Von Nicole Evering

Dank eines Projekts des Vereins „8 Plus Vital NRW im Kreis Warendorf“ sind seit Beginn des Jahres eine E-Rikscha (Bild) und ein E-Rollstuhlrad in Drensteinfurt unterwegs. Foto: Jana Sobolewski

Sich den Wind um die Nase wehen lassen, bekannte Orte ansteuern – aber dabei nicht selbst in die Pedale treten müssen: Das ist das Prinzip der E-Rikscha. Dank eines Projekts des Vereins „8 Plus Vital NRW im Kreis Warendorf“ können seit dem Frühjahr auch die Drensteinfurter in den Genuss dieser erweiterten Mobilität kommen. Und das Angebot wird gut genutzt, wie Jeanette Möllmann, Leiterin des Malteserstifts St. Marien, auf Anfrage erklärt.

In Drensteinfurt gibt es zwei Fahrzeuge: zum einen die E-Rikscha der Malteser, auf der zwei Passagiere nebeneinander Platz nehmen können, und zum anderen das städtische E-Rollstuhlrad, mit dem eine Person samt Rollstuhl chauffiert werden kann. Beide Modelle stehen in einer Garage des Seniorenheims an der Hammer Straße zur kostenlosen Ausleihe bereit.

Online-Buchungsanfrage

Wer diese Möglichkeit nutzen will, der muss entweder über die Homepage der Stadt (im Bereich Familie/Soziales, Unterpunkt „Inklusion“) eine Online-Buchungsanfrage stellen oder aber sich am Empfang des Malteserstifts, Tel. 0 25 08 / 99 07-0, melden – je nachdem, welches der beiden Modelle gebraucht wird. Die Buchungsanfrage wird ebenfalls ans Stift weitergeleitet, das die Herausgabe der E-Mobile zum gewünschten Termin organisiert. Dies ist aus Kapazitätsgründen allerdings nur montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr möglich, wie Möllmann betont. Wer ein Rad übers Wochenende nutzen will, muss es am Freitag abholen und spätestens am Montag wieder zurückbringen. In der Regel ist die Nutzung für maximal drei Tage am Stück möglich.

„Gewisse Tage in der Woche haben wir uns selbst geblockt“, berichtet Jeanette Möllmann. Bei schönem Wetter machen die Mitarbeiter dann Ausflüge mit den Bewohnern, Kurzzeit- und Tagespflegegästen. Auch mehrere Angehörige haben schon Probefahrten unternommen. „Besonders in der doppelsitzigen E-Rikscha fühlen sich unsere Bewohner so richtig heimelig.“ Um dieses Angebot noch ausbauen zu können, werden zusätzliche Ehrenamtliche gesucht, die solche Fahrten mit den Bewohnern antreten möchten. Wer daran Interesse hat, kann sich ebenfalls am Empfang des Seniorenheims melden.

Einweisung in die Handhabung

Was das Team des Stifts indes nicht leisten kann, ist eine Einweisung in die Handhabung der E-Mobile. „Wenn während einer Ausleihe zufällig gerade jemand Zeit hat, der sich auskennt, dann machen wir das natürlich“, sagt Möllmann. In der Verpflichtung sei man allerdings nicht. „Der/die Nutzer/in muss sich vor Antritt der Fahrt mit der Funktionsweise des Elektrofahrrads vertraut machen“, heißt es dazu in den gleichlautenden Nutzungsbedingungen von Stadt und Stift. Eine private Haftpflichtversicherung wird zudem vorausgesetzt. „Der/die Nutzer/in haftet für Beschädigungen am oder Verlust des Fahrrads“, heißt es weiter. Der Diebstahl eines abgeschlossenen E-Bikes ist hingegen über die Malteser beziehungsweise die Stadt versichert.

Tausch der E-Lastenräder

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