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Schützengilde Rinkerode

Ein kleiner Umzug darf schon sein

Rinkerode

Am zweiten Juli-Wochenende steht Rinkerode Kopf. Normalerweise. Doch das Schützenfest muss auch das zweite Jahr in Folge ausfallen. Ganz geräuschlos soll das Wochenende aber nicht verstreichen – NRW-Gesundheitsminister Laumann macht‘s möglich.

Zwei Strohpuppen zieren derzeit die Einfahrt zum Gehöft von König Ferdi Witte in der Hemmerheide an der B 54. Sie wurden zu Ehren des Königspaares vom aktuellen Hofstaat errichtet. Foto: privat

Es muss gute Stimmung geherrscht haben bei der jüngsten Vorstandssitzung der Schützengilde am Mittwochabend. Der Grund war die überraschende Ankündigung von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann vom selben Tag, eine neue Inzidenzstufe Null einzuführen. Die gilt ab dem heutigen Freitag und macht zum Beispiel Stadt- und Schützenfeste schon jetzt wieder möglich, wenn die landesweite und die kommunale Inzidenz unter zehn liegen. Bislang waren solche Veranstaltungen noch bis Ende August untersagt.

Die Gilde, die eigentlich an diesem zweiten Juli-Wochenende ihr Schützenfest gefeiert hätte, möchte diese neue Freiheit sogleich nutzen und die ohnehin geplanten Aktionen ein klein wenig ausweiten. Wobei: „Für alle offiziellen Teilnehmer gilt die 3G-Regel – und das wird auch strikt eingehalten“, betont Vereinsvorsitzender Thomas Watermann.

Messe, Umzug und Umtrunk

Beginn ist mit der Schützenmesse unter freiem Himmel am kommenden Sonntag (11. Juli) um 9.30 Uhr vor dem Pfarrzentrum. Diese wird vom örtlichen Männergesangverein musikalisch begleitet. Anschließend wird gegen 10.30 Uhr ein Kranz am Ehrenmal im Gedenken an die Gefallenen der Weltkriege niedergelegt. Im Anschluss daran werden das amtierende Königspaar Ferdi Witte und Doris Droste, das Jugendkönigspaar Tomm ten Brink und Carolina Bruns sowie der Hofstaat, die Avantgarde und der Schützenvorstand unter Begleitung des Spielmannszuges Rinkerode einen kleinen Umzug rund um den Dorfplatz durchführen. Dieser wird mit einem gemütlichen Umtrunk in der Alten Dorfschänke enden. Danach werden sich die Teilnehmer zu mehreren kleineren oder auch größeren privaten Treffen zurückziehen, in Gedanken natürlich beim erneut ausgefallenen Schützenfest.

Schützen-Chef Thomas Watermann

In eine Großveranstaltung soll der Sonntag dabei keineswegs münden. „Von allen teilnehmenden Gruppen werden lediglich Abordnungen vertreten sein, da im Vorfeld eigentlich mit großen Einschränkungen gerechnet worden ist und viele daher auch schon im Urlaub sind oder bereits andere Pläne für den Sonntag haben“, erklärt Watermann.

Die Vorfreude auf das „Ersatz-Festwochenende“, das vom 17. bis zum 19. September auf dem Hof Diekmann stattfinden soll, sei allerdings jetzt schon groß. Nähere Informationen dazu werden in den nächsten Wochen folgen, „die Planungen dazu laufen auf Hochtouren“, berichtet der Vorsitzende. Alle Informationen und Entwicklungen werden auch auf der Homepage der Schützengilde bekannt gegeben.

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