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Feuerwache soll erweitert werden

Erst fünf Jahre alt und schon zu klein

Drensteinfurt

Erst wenige Jahre alt - und schon zu klein. Wie die Verwaltung den Mitgliedern des Stadtentwicklungsausschusses erläuterte, wird eine Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses wohl unumgänglich sein.

-dje-

Das noch fast neue Gerätehaus der Feuerwehr an der Konrad-Adenauer-Straße ist bereits wieder zu klein. Spätestens in gut vier Jahren soll es daher umfassend erweitert werden. Foto: Dietmar Jeschke

Als im Januar 2016 der Umzug ins neue Gerätehaus an der Konrad-Adenauer-Straße anstand, ging für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr ein langgehegter Wunsch in Erfüllung: endlich ausreichend Platz für Geräte und Fahrzeuge, eine Abluftanlage gegen den Dieselqualm und dazu moderne Sanitär-, Umkleide-, Büro- und Schulungsräume.

Vorausgegangen war dem Umzug ein langer Planungsprozess, an dessen Ende Kosten von rund 2,5 Millionen Euro für den modernen Neubau standen. Nun könnten bald weitere Investitionen fällig werden. Denn wie die Verwaltung den Mitgliedern des Stadtentwicklungsausschusses am Montagabend in der Alten Post mitteilte, platzt des eigentlich noch recht neue Gebäude bereits aus allen Nähten.

„Die Anzahl der Stellplätze entspricht nicht der Anzahl der vorgehaltenen Fahrzeuge und Anhänger. Dadurch sind Laufwege teilweise versperrt, und die Norm für Stellplätze wird nicht eingehalten“, erklärte Bürgermeister Carsten Grawunder. In einer Halle stünden mittlerweile zwei Fahrzeuge hintereinander, wobei eines nicht an die Absauganlage angeschlossen werden könne. Außerdem seien die Lagerkapazitäten erschöpft, sodass Material in der Fahrzeughalle und damit zwischen den Einsatzfahrzeugen deponiert werden müsse. „Da insbesondere für den Katastrophenfall weiteres Material vorgehalten werden muss, ist hier mit keiner Entspannung zu rechnen“, so Grawunder weiter.

Die Lösung des Platzproblems soll langfristig aus dem Anbau von zwei Hallen bestehen. Angesichts der aktuell anstehenden weiteren städtischen Großprojekte soll dieser Anbau allerdings erst 2025 umgesetzt werden. Es sei denn, es gibt vorzeitig Geld vom Land NRW. Und das könnte bereits 2023 der Fall sein, wenn denn die Stadt bei der Neuauflage des entsprechenden Förderprogramms für die Sanierung von Feuerwehrgerätehäusern zum Zuge kommen sollte. Ein entsprechender Antrag sei bereits gestellt. „Die Verwaltung geht aktuell von Kosten in Höhe von circa 650.000 Euro aus, wovon bis zu 250 000 Euro gefördert werden .önnten“, so Grawunder abschließend.

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