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Frankreichs Bürgermeister lädt Drensteinfurter Bürger zum Europatag ein

Auf ein Wiedersehen im Mai

Drensteinfurt

Es war, da sind sich alle Beteiligten einig, ein rund um gelungenes Wochenende. Am Montagmorgen jedoch hieß es jedoch Abschied nehmen für die Gäste aus der Partnerstadt Ingré. Das allerdings nicht ohne eine Gegeneinladung zum nächsten Europatag im Mai.

Von Dietmar Jeschke

„Au revoir“: Mit einem gemeinsamen Frühstück in der Alten Post endete am Wochenende der Besuch der Städtepartner aus Ingré. Foto: Dietmar Jeschke

Es war ein intensives und minuziös „durchgetaktetes“ Wochenende. Und dennoch – oder vielleicht gerade deshalb – verging die Zeit wie im Flug. Am Montagmorgen hieß es für die Gäste aus Ingré bereits wieder „Au revoir“ und „jusqu‘a la prochaine fois“. In der Hoffnung und Zuversicht, dass dieses „nächste Mal“ allerdings nicht noch einmal dreieinhalb Jahre dauern wird, wie Bürgermeister Carsten Grawunder bei der feierlichen Verabschiedung der Gastdelegation vor der Alten Post betonte. Dank zollte der Verwaltungschef vor allem den Mitgliedern der jeweiligen Partnerschaftsvereine sowie den Gastgeberfamilien, aber auch seinem Team aus der Stadtverwaltung, das etliche Programmpunkte organisiert und vorbereitet hatte.

Worten, denen sich Ingrés Bürgermeister Christian Dumas nur anschließend konnte. Die berühmte „Messlatte“, was das bunte Programm und die Gastfreundschaft anbelangt, sei erneut ein ganzes Stück nach oben gelegt worden und dürfte wohl nur noch schwer zu toppen sein, so Dumas. Das müsse sie aber auch gar nicht, wie Wolfgang Fabian als Vorsitzender der Drensteinfurter „StädteRfreunde“ betonte. Denn im Mittelpunkt der gelebten Partnerschaft sollen auch weiterhin vor allem die persönliche Begegnung der gegenseitige Austausch stehen. Und was letzteren betrifft, so habe man am zurückliegenden Wochenende durchaus schon einiges erreicht.

In insgesamt vier, von Stadt und „StädteRfreunden“ organisierten Arbeitskreisen hatten Gäste und Gastgeber am Samstag intensiv zu den Themen Sport, Kultur, Soziales und Stadtentwicklung diskutiert und dabei durchaus auch schon den einen oder anderen „Fahrplan“ für die weitere Zusammenarbeit erarbeitet. Die beteiligte „Fitness-Gruppe“ ist sogar schon soweit, dass sie im Oktober die französische Partnerstadt besuchen möchte, um dort zu erfahren, welche entsprechenden Angebote es gibt.

Ein konkretes Projekt, dem rasch weitere folgen sollen. „Unser Ziel ist es, einen regelmäßigen Austausch hinzubekommen, der sich etabliert“, schilderte Jean-Michel Auzanneau als Präsident des französischen Partnerschaftskomitees, der sich zudem ausdrücklich bei allen Drensteinfurter Bürgern für die „Qualität des Empfangs“ bedankte. „Es war wirklich sehr herzlich“, sagte Auzanneau.

Herzlich soll es auch im kommenden Jahr weitergehen – dann zur Abwechslung jedoch wieder Ingré. Denn zur Überraschung aller Beteiligten lud Bürgermeister Christian Dumas im Rahmen der feierlichen Verabschiedung zum Gegenbesuch ein – und zwar anlässlich des Europatages am 9. Mai. Ein entsprechendes Programm dazu soll in den kommenden Monaten organisiert werden.

Läuft alles glatt, dann werden sich zumindest einige der „StädteRfreunde“ aber schon vorher wiedersehen. Denn macht Corona nicht erneut einen Strich durch die berühmte Rechnung, dann wollen sich die Mitglieder des Drensteinfurter Partnerschaftsvereins Anfang Dezember wieder am Stewwerter Weihnachtsmarkt beteiligen. Und das nach Möglichkeit mit tatkräftiger Unterstützung aus der Partnerstadt.

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