1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Drensteinfurt
  6. >
  7. Grauer Himmel – bunter Schulstart

  8. >

172 Erstklässler begrüßt

Grauer Himmel – bunter Schulstart

Drensteinfurt/Walstedde/Rinkerode

Für insgesamt 172 Mädchen und Jungen war es gestern ein besonders aufregender Tag. An den drei Grundschulen im Stadtgebiet wurden die neuen Erstklässler willkommen geheißen. Trotz des grauen Himmels gab es für alle ein buntes Programm zum Schulanfang.

Von Dietmar Jeschke, Simon Beckmann und Nicole Evering

Angeführt von Schulhund "Sirius" ging es für die Walstedder Erstklässler durchs Spalier ins Gebäude. Foto: Foto: Simon Beckmann

Sonne und strahlend blauer Himmel? Darauf hatten nicht weniger als 172 Familien aus allen drei Drensteinfurter Ortsteilen vergeblich gehofft. Ebenso wie die Verantwortlichen der drei Grundschulen, die sich im Vorfeld alle Mühe gegeben hatten, um den neuen Erstklässlern trotz Corona-Maßnahmen einen gebührenden Empfang zu bereiten – und das natürlich am besten draußen an der frischen Luft.

In Drensteinfurt hatten Schulleiterin Claudia Voß und ihr Team zu klassenweisen Einschulungsfeiern eingeladen – im Dreiviertelstundentakt und wechselweise auf dem Schulhof und auf dem Sportplatz. Dort mussten die Familien der Klassen 1 a und 1 b zunächst einmal den Regegenschirm zücken, als Voß ihnen die wichtigsten „Gesichter“ der Schule vorstellte. Und das sind neben ihrer eigenen Person vor allem Schulsekretärin Andrea Stephan und Schulsozialarbeiterin Alice Kelker, die allen ersten Klassen vor allem in der Einschulungsphase helfend zur Seite stehen wird.

Musikalisch wurden die neuen Grundschüler von den Zweitklässlern begrüßt, die unter anderem den „Zebra-Rap“ vorbereitet hatten.

Gottesdienst auf dem Pausenhof

In Walstedde begann der erste Schultag für die 37 Erstklässler mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Pausenhof der Lambertusschule. „Wir wollen hier entdecken, kennenlernen und fördern, welche besondere Fähigkeiten in den Kindern stecken,“ erklärte Schulleiterin Birgitta von Rosenstiel. Pfarrer Markus Möhl, der gemeinsam mit Pastoralreferentin Mechthild Döbbe die Messe gehalten hatte, gab den neuen Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern mit auf den Weg, dass „alle von Gott behütet sind“.

Danach ging es für die Schulanfänger, ihre beiden Lehrerinnen Ines Schmidt-Peters und Jutta Angelkort, die vier Schulbegleiter und Schulhund „Sirius“ durch ein buntes Spalier, das die Kinder des dritten Jahrgangs gebildet hatten, in die neuen Klassenräume. Währenddessen zeigte von Rosenstiel den Eltern von außen das Schulgebäude und stand für Fragen und Informationen rund um den Alltag in der Grundschule parat. „Leider können wir Ihnen heute coronabedingt die Räumlichkeiten nicht von innen zeigen“, erklärte die Schulleiterin. „Das wird aber sicherlich an anderer Stelle irgendwann machbar sein.“ Nach einer guten Stunde endete der erste Schultag für die i-Dötzchen, die im Anschluss von ihren Eltern in Empfang genommen wurden.

Willkommensfeier kurzerhand verlegt

In Rinkerode war gestern Morgen ordentlich Trubel angesagt. Als wäre der Tag der Einschulung nicht ohnehin schon stressig genug für die Schulgemeinschaft, meimelte es auch noch unentwegt. Kurzerhand wurde vom Team um Schulleiterin Jutta Nienhaus umgeplant. Was eigentlich für eine kleine Willkommensfeier auf der Wiese hinterm Schulgebäude an Sitzbänken und Stehtischen aufgebaut worden war, wurde flugs in die Turnhalle getragen. Die war vorher noch ausgiebig gelüftet und mit Matten ausgelegt worden, um den Hallenboden nicht durch die Straßenschuhe zu beschädigen.

Vorher war auch schon der von Pfarrer Jörg Schlummer zelebrierte Gottesdienst von der Wiese am Pfarrhaus in die St.-Pankratius-Kirche verlegt worden. Von dort aus machten sich die insgesamt 38 neuen Erstklässler gemeinsam mit ihren Familien – coronabedingt waren pro Kind nur zwei Begleitpersonen erlaubt – auf den kurzen Weg zur Mägdestiege. Die anderen Schülerinnen und Schüler bildeten für die Neuankömmlinge an verschiedenen Stellen kleine Spaliere und hießen sie, mit Tüchern wedelnd, willkommen.

In der Turnhalle wurden die i-Dötzchen dann ihren Lehrerinnen zugeteilt: Julia Brüggemann übernahm die 1 a, Claudia Mester die 1 b. Und während Jutta Nienhaus für die Eltern noch einige Informationen bereithielt, betraten die neuen Rinkeroder Erstklässer das Schulgebäude zu ihrer allerersten Unterrichtsstunde.

Startseite