1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Drensteinfurt
  6. >
  7. Hausärzte frischen Coronaschutz auf

  8. >

Im Malteserstift St. Marien

Hausärzte frischen Coronaschutz auf

Drensteinfurt

Sie waren kurz vor dem Jahreswechsel die ersten in Drensteinfurt, die die Coronaschutzimpfung erhielten: die Bewohner des Malteserstifts St. Marien. Knapp acht Monate später ist nun am Dienstag mit den Auffrischungsimpfungen in der Einrichtung begonnen worden.

Von Nicole Evering

In den Pflegeeinrichtungen wird in diesen Tagen mit der dritten Impfung gegen das Coronavirus begonnen. Foto: Thomas F. Starke

Dabei laufe die Aktion etwas anders ab als noch im Dezember und Januar, erklärt Hausleiterin Jeanette Möllmann. Damals sei ein vom Kreis Warendorf beauftragtes mobiles Impfteam, das sich aus den Ärzten und MTAs der Praxis am Amtshofweg zusammensetzte, ins Haus gekommen, um Erst- und Zweitimpfung konzertiert durchzuführen. Den nun anstehenden dritten Piks übernehmen hingegen die jeweiligen Hausärzte der Bewohner im Rahmen ihrer regelmäßigen Hausbesuche. Es gibt also keinen festen Termin, an dem alle Bewohner zugleich immunisiert werden. Vielmehr wird sich die Auffrischung über mehrere Einzeltermine und damit Wochen erstrecken.

In erster Linie seien die Praxen Salomon, Edelhoff sowie die am Nordholter Weg in Walstedde dabei mit im Boot. Sie betreuen den Großteil der Senioren im Stift an der Hammer Straße. Vereinzelt gebe es noch andere zuständige Hausärzte aus umliegenden Orten, so Möllmann. Den Anfang habe am Dienstag das Drensteinfurter Ärztehaus bei insgesamt 18 seiner Patienten gemacht. „Es war noch Impfstoff übrig, da haben wir das ganz schnell organisiert“, erklärt die Hausleiterin. Ihr falle dabei im Vorfeld die Organisation zu, also etwa das Einholen der Einverständniserklärungen. Zum Einsatz sei der Impfstoff von Biontech/Pfizer gekommen.

Betriebsärztin impft Mitarbeiter

Voraussichtlich Ende September könnten dann auch die Mitarbeiter des Stifts erneut geimpft werden, das laufe dann über die hauseigene Betriebsärztin, berichtet Jeanette Möllmann.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass das Angebot der dritten Impfung ab sofort Menschen über 80 Jahren, Pflegebedürftigen und Menschen mit Immunschwäche gemacht werden soll, sobald die Zweitimpfung sechs Monate zurückliegt. Auch wer einst einen Vektorimpfstoff wie etwa Astrazeneca bekommen hat, kann sich um eine sogenannte Booster-Impfung bemühen.

Startseite