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Corona-Infizierte berichtet

„Ich dachte, das war´s“

Drensteinfurt

Sie war fit und durchaus sportlich unterwegs. Das ist für eine 59-jährige Drensteinfurterin aber nun seit acht Monaten vorbei. Im Zuge der sogenannten „ersten Welle“ hatte sie sich während der Arbeit mit Corona infiziert – und zwischenzeitlich bereits mit dem Leben abgeschlossen.

Dietmar Jeschke

Nach zwei konventionellen Coronatests, die negativ ausgefallen waren, ließ die 59-jährige Drensteinfurterin wegen anhaltender Beschwerden einen Antikörpertest machen. Und der bestätigte ihre Vermutung, dass sie tatsächlich an Corona erkrankt war. Foto: Dietmar Jeschke

In der großen, transparenten Kiste am Rande des Küchentisches stapeln sich Briefe, Diagnosen, Rechnungen und sonstiger medizinischer Schriftwechsel. Material, das eigentlich alleine schon einen Aktenordner füllen könnte. „Aber das lohnt sich noch nicht. Denn da kommt ja noch einiges hinzu“, ist Anja H. (Name von der Redaktion geändert) überzeugt. Und damit hat sie wohl Recht: Die 59-Jährige hatte sich im Frühjahr mit dem Coronavirus infiziert – und leidet bis heute massiv unter den Folgen. In der Hoffnung, dass nun eine seit Längerem geplante Reha-Maßnahme irgendwann wieder den Schritt in die Normalität erlauben wird.

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