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Städtische Seniorenarbeit nimmt Fahrt auf

Ideen und Helfer willkommen

Drensteinfurt

Seit genau einem Jahr ist Rüdiger Pieck nun Seniorenbeauftragter der Stadt. Nach viel Arbeit im Hintergrund steht für ihn und für Meike Haverkamp nun die direkte Arbeit mit der älteren Generation im Fokus. Am Dienstag ist dazu erstmals eine „Helferbörse“ geplant.

Unter dem Motto „Aktiv mit Senioren“ laden Rüdiger Pieck und Meike Haverkamp am Dienstag zu einer ersten „Helferbörse“ in die Räume des Kulturbahnhofs ein. Foto: Dietmar Jeschke

Es gibt Menschen, die sich angesichts des bevorstehenden Ruhestands fragen, was sie denn wohl künftig Sinnvolles mit ihrer Zeit anfangen können. Und es gibt sicherlich auch solche, die bereits ganz konkrete Ideen haben – dafür aber vielleicht noch den einen oder anderen Mitstreiter suchen. Beide Seiten wollen Rüdiger Pieck und Meike Haverkamp vom städtischen Kulturbahnhof künftig zusammenbringen. Die erste entsprechende „Helferbörse“ soll dazu unter dem Motto „Aktiv mit Senioren“ bereits am kommenden Dienstag stattfinden.

Als vor nun genau einem Jahr berufener städtischer Seniorenbeauftragter habe für ihn in den vergangenen Wochen und Monaten zunächst vieles eher im Hintergrund stattgefunden, berichtet Rüdiger Pieck. Neben zahlreichen Gesprächen standen für den langjährigen Stadtjugendpfleger dabei auch etliche Fortbildungen und Impulsveranstaltungen auf dem Programm. Außerdem haben er und Meike Haverkamp natürlich auch bereits den Kontakt zur älteren Generation im Ort gesucht, um sich nach deren Wünschen und Bedürfnissen zu erkundigen. Quasi als Fortsetzung der zu diesem Zweck bereits vor einigen Monaten veranstalteten „Schnittchenrunde“ soll nun eine erste „Helferbörse“ stattfinden. „Eingeladen dazu sind alle Interessierten ab 60 Jahren, die Lust haben, sich jetzt oder zukünftig in der Seniorenarbeit zu engagieren“, schildert Pieck. Ziel sei es zum einen, Menschen zu finden, die sich gerne ehrenamtlich engagieren möchten. Zum anderen möchte man möglicherweise bereits bestehende Angebote gerne vermitteln. Und nicht zuletzt sollen auch neue Ideen und Projekte entwickelt und umgesetzt werden. Das Spektrum dabei ist vielfältig. „Ich selbst könnte mir etwa ein ,Computercafé‘ sehr gut vorstellen“, gibt Rüdiger Pieck nur ein Beispiel.

Das Format der „Helferbörse“, die am kommenden Dienstag (6. September) von 17 bis 20 Uhr im Erdgeschoss des Kulturbahnhofs stattfindet, sei bewusst offen gehalten. „Es gibt keinen gemeinsamen Anfang und kein gemeinsames Ende. Jeder kann kommen und gehen, wie es passt“, betont Pieck. Das gelte in ähnlichem Maße für künftige Seniorenprojekte, die man gerne in den Stiel stoßen möchte. „Es soll keine Verbindlichkeit wie in einem Verein geben“, sagt der Seniorenbeauftragte.

Für ihn und seine Kollegin Meike Haverkamp soll das erste Treffen zudem der offizielle Start des „Jahres der Senioren 2.0“ sein. Und in dem möchte man nicht nur die Lücke schließen, die das ehemalige Seniorennetzwerk hinterlassen hat, sondern auch Neues wagen. Aber: „Auch wir müssen unsere Rolle erst finden“, sagt Rüdiger Pieck. „Und unsere Gesichter müssen erst einmal bekannt sein“, ergänzt Meike Haverkamp.

Um die städtische Seniorenarbeit langfristig mit Leben zu füllen, hoffen beide nun auf interessierte Mitstreiter. Und das können durchaus auch Menschen sein, die vielleicht noch ein Weilchen zu arbeiten, ihren Ruhestand aber durchaus vor Augen haben. „Wir werden einen bestimmten Kreis von Leuten gebrauchen, die mitmachen“, sagt Pieck, der auf zahlreiche Besucher hofft. Um auch künftig neue Ideen zu sammeln und weitere Mitstreiter zu finden, soll das Format der „Helferbörse“ übrigens durchaus regelmäßig stattfinden.

Wer Fragen rund um die „Helferbörse“ hat oder sich generell für die Seniorenarbeit interessiert, der erhält weitere Infos bei Meike Haverkamp und Rüdiger Pieck im Kulturbahnhof unter der Nummer 02508/9951410 oder per E-Mail: senioren@drensteinfurt.de.

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