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Praktikum, Projektwochen und Bewerbungscamp

In der Drensteinfurter Teamschule ist einiges los

Drensteinfurt

Am heutigen Donnerstagnachmittag und am morgigen Freitagvormittag gibt es die Halbjahreszeugnisse. Die kommende Woche dann steht für alle Schüler unter ganz besonderen Vorzeichen. Denn statt Deutsch, Mathe und Englisch warten auf die Jahrgänge fünf bis sieben Projekttage zu verschiedenen Themen, und für die Achtklässler starten derweil zu ihrer ersten einwöchigen Berufsfelderkundung.

Von Dietmar Jeschke

Wie schon in den vergangenen Jahren rücken in der kommenden Woche wieder „echte Personaler“ in der Teamschule an, um mit den Schülern realitätsnahe Bewerbungsgespräche zu führen. Foto: Nicole Evering

Das extra dicke Papier liegt bereits im Drucker von Schulleiterin Anja Sachsenhausen. Kein Wunder, denn Ende der Woche ist die erste Hälfte des Schuljahres 2021/22 bereits wieder Geschichte. Am heutigen Donnerstagnachmittag und am morgigen Freitagvormittag gibt es die Halbjahreszeugnisse – und zwar wie für die Teamschule üblich in Form einer sogenannten „kommentierten Zeugnisausgabe“ im Beisein der Eltern. Und das sowohl im Digital- als auch im Präsenzformat. Wer coronabedingt auf einen persönlichen Besuch verzichten möchte, der kann über die Schulplattform „iServ“ am Gespräch teilnehmen. Für den Besuch in der Schule gilt auch für Geimpfte eine vorherige Testpflicht.

Die kommende Woche dann steht für alle Schüler unter ganz besonderen Vorzeichen. Denn statt Deutsch, Mathe und Englisch warten auf die Jahrgänge fünf bis sieben Projekttage zu verschiedenen Themen. Die Achtklässler starten derweil zu ihrer ersten einwöchigen Berufsfelderkundung. Und während sich die „Zehner“ eine Woche lang intensiv auf die bevorstehende zentrale Abschlussprüfung vorbereiten, absolvieren die Neuntklässler ihr einwöchiges Bewerbungscamp.

Bewerbungscamp

Und dessen Vorbereitung hatte Lehrern und Schulleitung in den vergangenen Wochen durchaus einiges abverlangt. Auf die gewohnte Organisation durch Claudia Schemmelmann, die das professionell organisierte Training über viele Jahre hinweg im Auftrag der Stadt gemanagt hatte, musste man in diesem Jahr aus beruflichen Gründen verzichten.

Trotzdem, berichtet Anja Sachsenhausen, sei es gelungen, den bewährten Rahmen zu halten. Am Montag werden die teilnehmenden Schüler nach dem Termin bei einem Profi-Fotografen noch einmal intensiv ihre Bewerbungsunterlagen überarbeiten und für die fiktive Stelle, auf die sie sich bewerben sollen, anpassen. Am Dienstagmorgen wird Sachsenhausen dann insgesamt 16 „Personaler“ aus der Wirtschaft begrüßen, die zwei Tage lang Bewerbungsgespräche unter „Echtzeitbedingungen“ leiten werden.

Für die Verpflichtung der Wirtschaftsfachleute dankt Anja Sachsenhausen vor allem der städtischen Wirtschaftsförderung, die die entsprechenden Kontakte gesucht hatte.

Am Donnerstag geht es für die Neuntklässler dann nach Dortmund, wo die DASA-Arbeitswelt-Ausstellung besucht wird. Und am Freitag schließlich geht es an die Evaluation der gesamten Woche. „Es gibt also ganz schön viel zu tun. Zeit für Ruhepausen und Entspannung wird es nicht geben“, erklärt die Leiterin.

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