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Spendensammlung für benachteiligte Kinder

Sternsinger-Team steht in den Startlöchern und hofft auf Verstärkung

Drensteinfurt

Zwei Jahre ging auch für die Sternsinger so gut wie nichts. Anfang 2023 nun wollen sie wieder durchstarten – und persönlich um Spenden für benachteiligte Kinder in der Welt zu werben.

Anfang Januar wollen die Sternsinger erstmals nach langer Corona-Pause wieder persönlich um Spenden bitten. Das erste Vorbereitungstreffen ist für den 20. November terminiert. Foto: Kirchengemeinde

In Deutschland kann es sich wohl kaum ein Viertklässler wirklich vorstellen: keine Schule, in der man Lesen, Schreiben und Rechnen lernt. Dafür jedoch Hunger, weil es kaum etwas zu essen gibt, und Krankheiten, die mangels Arzt und Krankenhaus nicht geheilt werden können. Ein Schicksal, mit dem jedoch weltweit Millionen von Menschen – und mit ihnen eben auch zahllose Kinder – tagtäglich konfrontiert sind.

Ihnen zu helfen, ist seit nunmehr 65 Jahren das erklärte Ziel der Sternsingeraktion. Auch in Drensteinfurt, wo die Organisatoren um Elmar Stracke bereits jetzt dabei sind, die nächste, stets Anfang Januar stattfindende Aktion zu planen.

„Nachdem die Hausbesuche der Sternsingerinnen und Sternsinger in 2021 und 2022 komplett ausgefallen sind, wollen wir 2023 wieder einen Versuch starten“, berichtet Stracke. „Derzeit werden rund 500 Sternsinger-Flyer in den Schulen oder direkt per Brief verteilt. Damit versuchen wir, Kinder ab einem Alter von acht Jahren wieder dafür zu begeistern, sich an der nächsten Sternsingeraktion zu beteiligen.“

Wer sich aktiv im Kampf gegen Armut, Hunger und Benachteiligung engagieren möchte, der ist am 20. November (Sonntag) zu einem ersten Vorbereitungstreffen eingeladen. Neben weiteren Infos werden zwischen 16 und 17.30 Uhr in der Alten Küsterei am Kirchplatz auch die jeweiligen Gruppen eingeteilt.

Das Sternsingen selbst beginnt mit der Aussendung am 5. Januar (Donnerstag) um 18.30 Uhr. Vom 6. bis zum 8. Januar (Freitag bis Sonntag) werden die Gruppen mit ihren Betreuern dann ab 13 Uhr die Häuser besuchen. Jede Gruppe wird nach einem gemeinsamen Abendessen jeweils bis 21 Uhr mit dem Bulli nach Hause gebracht. Bei Auftritten in geschlossen Räumen werden die jungen Könige jeweils einen Mund-Nase-Schutz tragen.

Wichtig ist Elmar Stracke noch ein besonderer Punkt: „Bei unserer Sternsingeraktion sind alle – gleich welcher Religion oder Hautfarbe – willkommen. Wir freuen uns über jeden, der mitmachen möchte“, betont der Mitorganisator, der auf ein ähnlich gutes Sammelergebnis wie im letzten „Vor-Corona-Jahr“ hofft. Denn 2020 hatte man noch insgesamt stolze 15 908 Euro für den guten Zweck zusammengetragen.

Wer am ersten Vorbereitungstreffen verhindert ist, sich aber trotzdem an der Aktion beteiligen möchte, der kann sich per WhatsApp oder SMS bei Elmar Stracke, 01 72 /5 32 52 83, oder bei Wolfgang Abeln, 01 60 / 8 45 53 43, melden. Weitere Infos gibt es dazu per E-Mail unter sternsinger-drensteinfurt@web.de sowie telefonisch oder persönlich bei den Mitgliedern des Vorbereitungsteams. Dazu gehören Beate und Wolfgang Abeln (70 20), Edgar Christians, Annette Erpenbeck (91 32), Volker Hugemann, Richarda Kandel (99 72 21), Claus und Markus Korbeck, Marion Lohmann (95 20), Maria Lüke (81 30), Annette Pferdekemper (94 60), Sabine Topp (85 04) und Elmar Stracke (86 82).

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