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Verwaltung hat bereits 5125 Anträge bearbeitet

Jeder Zweite wählt per Brief

Drensteinfurt

Ob „Corona-Effekt“ oder schlichtweg nur Bequemlichkeit: Die Stadt verzeichnet einen wahren Ansturm von Briefwählern. Bislang sind gut 5200 Anträge eingegangen. Wer will, der kann dazu noch bis zum 24. September seine Stimme direkt im Kulturbahnhof abgeben.

Von Dietmar Jeschke

Noch eine Woche lang betreut Marcel Große Westermann das Briefwahlbüro der Stadt im Kulturbahnhof. Langweilig wurde es ihm dabei bislang noch nicht. Foto: Dietmar Jeschke

„Duelle“ und „Trielle“ haben im Rundfunk derzeit Hochkonjunktur. Kein Wunder, ist doch selbst gut eine Woche vor der Bundestagswahl nicht wirklich absehbar, wer am Ende tatsächlich ins Kanzleramt einziehen wird. Alle Hände voll zu tun haben derzeit aber nicht nur Trend- und Meinungsforscher. Auch im Drensteinfurter Wahlbüro herrscht reger Betrieb. Denn wie die Verwaltung auf Anfrage mitteilt, haben bis Mitte der Woche nicht weniger als 5125 der insgesamt 12.471 Wahlberechtigten einen Antrag auf Briefwahl gestellt. Legt man die Wahlbeteiligung der letzten Bundestagswahl im Jahr 2017 von knapp 84 Prozent zugrunde, so bedeutet dies einen Briefwähleranteil von ziemlich exakt 50 Prozent.

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