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Teamschule präsentiert Qualitätsanalyse

Keine Schwächen

Drensteinfurt

Mit einem Top-Ergebnis beendete die Teamschule ihre einjährige Qualitätsanalyse. Am Donnerstag berichtet die Schulleitung darüber dem Fachausschuss.

Dietmar Jeschke

Ausprobiert: Im November durften sich die künftigen Fünftklässler selbst ein Bild von der Teamschule machen. Im Februar beginnt das Anmeldeverfahren. Foto: Dietmar Jeschke

Sehr gut. Gut. Gut. Und sehr gut. Was Eltern am Ende eines jeweiligen Halbjahres gerne lesen, schmückt nun das erste „Zeugnis“ der Teamschule. Mit einem landesweiten Spitzenergebnis hat die Sekundarschule ihre erste umfassende Qualitätsanalyse bestanden. Am Donnerstag stellten die kommissarische Schulleiterin Anja Sachsenhausen und der didaktische Leiter Detlev Aistermann das Ergebnis im Schulausschuss vor. In komprimierter Form, denn das für die Bewertung gesammelte Material umfasst nicht weniger als drei dicke Aktenordner.

„Gut und sehr gut kann jeder“, machte Detlef Aistermann dabei gleich zu Beginn klar. „Was aber für uns zählt: Wir haben keine Schwächen.“ Und das, ergänzte Anja Sachsenhausen, sei selbst im Düsseldorfer Ministerium auf ein derartiges Echo gestoßen, dass sich kurzer Hand eine Abordnung aus der Landeshauptstadt auf den Weg nach Drensteinfurt gemacht hatte, um sich persönlich einen Eindruck davon zu verschaffen, welche Schule die komplexe Analyse denn wohl mit einem derartigen Ausnahmeergebnis abgeschlossen hat.

Dass das Ergebnis so ausgefallen ist, wie es ist, sei auch der Tatsache geschuldet, dass man in den vergangenen Jahren durchaus ein wenig am Schulkonzept „gefeilt“ habe, sagte Aistermann. „Manchen Wunschglauben mussten wir herausnehmen“, so der didaktische Leiter. „Sonst hätten wir heute ähnliche Probleme wie in Ascheberg.“ Für Anja Sachsenhausen ist die Analyse Anlass, den nach wie vor kursierenden Vorurteilen, die manche Eltern hegen, entgegenzutreten. „Alle, die es anzweifeln, sollten vorbeikommen und sich selbst ein Bild machen“, so Sachsenhausen, die noch weitere positive Zahlen im Gepäck hatte. Denn nach der aktuellen Prognose werden knapp 31 Prozent der ersten Zehntklässler die Schule im Sommer mit der Fachoberschulreife und weitere 44 Prozent mit der Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe verlassen. „Das ist einfach ,saugut‘ und liegt weit über unseren Erwartungen“, sagte die Leiterin.

„Noch besser zu werden, dürfte schwierig sein“, erklärte dazu der CDU-Fraktionsvorsitzende Heinz Töns. „Das Ergebnis ist ein Beleg dafür, dass wir in Drensteinfurt alles richtig gemacht haben.“►

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